GRAZ. Eine knappe Million Euro an Förderungen für sauberere Luft hat die Landesregierung freigegeben. 455.000 Euro davon erhält die Energie Graz, um den Zukunftsstadtteil Graz-Reininghaus an die Fernwärmeversorgung anzubinden. Konkret geht es um das bis 2017 auszubauende Projektgebiet (in den Bezirken Eggenberg und Gries), das über das Stahlwerk Marienhütte mit Niedrigtemperaturwärme versorgt werden soll. Die Gesamtkosten für den Leitungsbau sind mit rund 1,3 Millionen Euro veranschlagt.
Weitere 400.000 Euro an Fördermitteln hat sich Umweltlandesrat Gerhard Kurzmann für ein Luftreinhalteprojekt außerhalb von Graz absegnen lassen. Gesucht wird eine steirische Testregion, in der bestehende Biomasseheizkessel getauscht und auf moderne Standards aufgerüstet werden, während die Nutzer Schulungen für einen effizienteren Umgang mit dem Heizsystem erhalten. Anhand der neuen Anlagen wird anschließend erhoben, wie sehr sich die Luftqualität durch die bessere Technik steigert, wovon sich Kurzmann Erkenntnisse für das ganze Land erhofft. Geleitet wird das Projekt vom Kompetenzzentrum Bioenergy 2020+.
Für reine Luft
Million für Fernwärme und Öfen
Fördermittel für Luftreinhalteprojekte in und außerhalb von Graz. Gesucht wird auch eine steirische Testregion, in der bestehende Biomasseheizkessel getauscht und auf moderne Standards aufgerüstet werden
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