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MORDPROZESS

Millionär in tödliche Falle gelockt

Erdrosselt, zerstückelt, die Leichenteile in der Mur versenkt: In Graz beginnt am Montag der Prozess gegen zwei Mitarbeiter der Deniz-Bank. Von Hans Breitegger

Bergung der Leichenteile
Bergung der Leichenteile © Jürgen Fuchs
 

Drei Tage lang müssen sich ab Montag Geschworene im Grazer Straflandesgericht mit einem Mordfall auseinandersetzen, der im Frühjahr 2014 weit über die Grenzen der Steiermark hinaus für Aufsehen gesorgt hatte. Das Opfer: ein Millionär aus Voitsberg, der 54-jährige Heinz-Peter Egger. Die Beschuldigten: Halil I. (30) und Ferhat K. (24), zwei Angestellte der Deniz-Bank in Graz.
Die Angeklagten beschuldigen sich praktisch gegenseitig: Sie geben zu, den in Graz wohnhaften Voitsberger in eine Falle gelockt zu haben. Die Gewalttat will aber keiner von ihnen begangen haben.


Ferhat K. gab gleich nach seiner Verhaftung zu, dabei gewesen zu sein. Doch während der Tat sei er aus dem Auto gestiegen, während Halil I. das Opfer im Auto erdrosselt habe. Erst viel später, während des Strafverfahrens, äußerte sich auch Halil I. zu den Vorwürfen. Er wiederum behauptet, Ferhat K. habe die Gewalttat begangen.


Faktum ist: Die beiden Banker haben von den Sparbüchern des Millionärs mehrere Hunderttausend Euro abgezweigt, so die Staatsanwaltschaft. Ab Mai 2012 soll Halil I. laut Anklage insgesamt 223.100 Euro von den Sparbüchern Eggers abgehoben und in die eigene Tasche kassiert haben. Im Juni 2013 hat er angeblich seinen Kollegen Ferhat K. in die Machenschaften eingeweiht. K. soll 125.000 Euro von den Sparbüchern gestohlen und für seine Hochzeit verwendet haben. Der Voitsberger sei ein „ideales Opfer“ gewesen, heißt es in der Anklageschrift.


Ahnungslos


Doch Heinz-Peter Egger kam den Bankern auf die Spur, stellte sie zur Rede. Am 11. Februar 2014 sollte es zu einer Aussprache kommen. Zumindest glaubte das der Geschädigte, der an diesem Tag einen Anruf von Ferhat K. erhalten hatte. Egger ahnte nicht, dass man ihn in eine tödliche Falle locken würde. Er schöpfte keinen Verdacht, als er von den beiden Bankmitarbeitern abgeholt wurde.


Doch er telefonierte vorher noch mit einer Verwandten und erzählte ihr, dass er von zwei Türken abgeholt werde. Mehr verriet er offensichtlich nicht. Als ihr Neffe nicht mehr auftauchte, erstattete seine Tante die Abgängigkeitsanzeige. Die Fahndungsgruppe des Landeskriminalamtes ermittelte wochenlang - und was zunächst wie ein „normaler“ Vermisstenfall begonnen hatte, entpuppte sich schließlich als Gewaltverbrechen. Durch mühsame kriminalistische Kleinarbeit kamen die Ermittler den beiden Bankern auf die Spur.


Suche in der Mur


Nach Monaten war klar: Egger wurde im Auto mit einem Seil erdrosselt, seine Leiche in einem gemieteten Container in Graz-Eggenberg zerstückelt, die Leichenteile wurden in Plastikbehältern einbetoniert und in der Mur versenkt. Weil die Strömung der Mur viel zu gefährlich war, konnte erst Wochen später mit der Suche nach den Leichenteilen begonnen werden.


Es sei ein grenzwertiger Einsatz gewesen, bemerkte Cobra-Einsatzleiter Kurt Berger, nachdem Cobra-Taucher und Feuerwehrmänner am 10. Juni 2014 bei Rothleiten zwei Behälter mit den Händen und dem Becken des Opfers geborgen hatten. Einen Tag später wurde der einbetonierte Kopf beim Grazer Puchsteg aus dem Wasser gezogen.


Bei der Entsorgung der Leiche hatte der mehrfach vorbestrafte Thomas H. (33) mitgeholfen. Doch der Arzt aus Tschetschenien wurde nie in Haft genommen – und konnte sich in seine Heimat absetzen. Jetzt besteht gegen ihn ein Haftbefehl.

Kommentare (8)

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freisein
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Der Arzt konnte sich in seine Heimat absetzen - Tsche tschenien ist also ein

sicheres Land, wo man gerne zurückkehrt. Also auf wiedersehen, ihr tsch. As,lanten, heimwärts geht's.

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Davide3470
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Willkommen in Östrerreich!

Sie bleiben und kostentechnisch noch lange erhaklten. Anders als der tschetschenische Mediziner... den die STA laufen hat lassen....

Top... da kommt Freude auf

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l24h5hu729ld4jzb85vq3uof1xd4anyw
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mit menschliche Bestien

Kurzen Prozess machen und diese Herren die Staatsbürgerschaft wegnehmen und ab in die Heimat und auf niemehr wiedersehen.Die sollen in ihren Heimatland einsitzen.

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w7lijkq6rwopoljkgpf6skdmwdsznnpb
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@fipsal: Wieso das?

Das Opfer war Österreicher also haben auch wir das Recht über die Bestrafung zu entscheiden und durchzuführen. Die Türkei hat da keinerlei rechtliche Handhabe.

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l24h5hu729ld4jzb85vq3uof1xd4anyw
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Schade daß wir für solche keinen Steinbruch zum arbeiten haben, statt im warmen Knast solche Mörder auch noch durchfüttern.

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keinkepab
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Dort wuerde man sie aber gleich freilassen..

..das Opfer war ja nur ein Christ.

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l24h5hu729ld4jzb85vq3uof1xd4anyw
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Jedenfalls war das Opfer kein Moslem.

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w7lijkq6rwopoljkgpf6skdmwdsznnpb
8
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@keinkepab: Wie kommst Du Geistesgestörter

nur auf so einen Schwachsinn?

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