BildungsreformZeugnis ohne Noten: Nichts ist fix

Noch ist offen, ob es zur angekündigten Abschaffung der verbalen Beurteilung kommt. Bildungsministerin Elisabeth Meixner will in Wien Klarheit erlangen.

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Erst am Ende der vierten Volksschulklasse muss es derzeit Noten geben - Pädagoginnen kämpfen um die Möglichkeit einer alternativen Beurteilung auch in Zukunft © lassedesignen - Fotolia
 

Anfang April pilgern Österreichs Bildungsdirektoren nach Wien, um vom Bildungsministerium endgültig zu erfahren, wie die Pläne für das kommende Schuljahr ausschauen. Ein nicht unwesentliches Detail: die Noten im Pflichtschulbereich, die derzeit auch in verbaler Form ausgestellt werden können. Derzeit ist das in der Steiermark in 90 Prozent aller ersten und zweiten Klassen der Fall.

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KarlKapper
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Meine Noten waren recht gut...

...während meiner Pflichtschulzeit. Die erste "richtige Prüfung" war der Führerschein: einerseits der Fahrschulunterricht in Theorie und Praxis und andererseits die amtlichen Prüfer.
So weit will das Bildungsministreium offensichtlich nicht gehen - dann könnten Schulen bewertet und verglichen werden!

Aleksandar
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Sinnlose Diskussionen

Kein/e Lehrer/in gibt kommentarlos Noten. In der Regel sind Kinder, die von engagierten Lehrer/inne/n unterrichtet werden (sowie die Eltern dieser Kinder) über den Leistungsstand informiert und erfahren von (egagierten) Lehrer/innen auch kontinuierlich, was zu tun ist usw. Eine Note ist dann nichts anderes als eine auf vielen Informationen beruhende, grobe Verdeutlichung des derzeitigen Standes. "Verbale" Beurteilungen sind oft "Geschichten", die mehr schaden als nützen können, stilistisch holprig oder Satzbausteine, die formalisiert sind und somit Noten entsprechen. Lernzielkataloge sind ebenso subjektiv wie Noten. Es ist im Grunde egal, ob Noten odr nicht, wichtig ist die Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Noten haben zweifellos Vorteile, vorausgesetzt, die Lehrer/innen arbeiten transparent.