Die Situation ist unübersichtlich. Es raucht, ein Gebäude droht zusammenzubrechen, es wirkt gefährlich. Menschen können sich noch in unmittelbarer Nähe befinden. Für die Einsatzkräfte eine heikle Mission, die Lage auszukundschaften. Unter anderem für solche Szenarien gibt es nun "Erste Hilfe" aus der Luft: Das Rote Kreuz Steiermark hat seine erste eigene Rotkreuz-Drohne angeschafft. "Mithilfe der Drohne können wir große und aus Bodenperspektive unübersichtliche Gebiete überblicken. Das wird uns in komplexen Einsatzsituationen eine noch bessere Einschätzung der Einsatzlage und damit auch zusätzliche Sicherheit für alle eingesetzten Kräfte bieten", freut sich Peter Hansak, Landesrettungskommandant des Roten Kreuzes Steiermark.
Erste Drohnen im Einsatz
Das steirische Rote Kreuz setzt auf "Erste Hilfe" aus der Luft
Das steirische Rote Kreuz nahm seine erste Drohne in Betrieb. Einsätze sollen künftig zusätzliche Hilfe aus der Luft erfahren. Drohnenteam kann man auch ohne Sanitäterausbildung beitreten.
© Richard Großschädl