Auch nach mehr als einem Jahr ist der Streit um Leben und Tod nicht vorbei. Im Gegenteil. Seit es das Gesetz erlaubt, dass schwer kranke Menschen unter bestimmten Umständen sterben können, wenn sie wollen, kommt immer öfter Kritik auf, melden sich immer weitere Stimmen zu Wort. Die einen rufen nach niedrigeren Hürden für den assistierten Suizid. Andere befürchten eine Aufweichung der Regeln. In einem sind sich alle einig: So wie das Sterbeverfügungsgesetz jetzt ist, kann es nicht bleiben.
Angehörige und Mediziner
Sterbehilfe: "So kann das Gesetz nicht bleiben"
Das Gesetz, das den assistierten Suizid für Schwerkranke erlaubt, stößt nach wie vor auf Kritik. Angehörige finden sich in einem "bürokratischen Spießrutenlauf" wieder, Mediziner und Ethiker fürchten, dass Schwerkranke unter Druck kommen.
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