Natalia Vinnik lebte in der Ukraine, bis der Krieg die 21-jährige Marketing-Studentin vor rund drei Monaten zwang, ihre Heimat zu verlassen. Fast mit dem Studium fertig, hätte mit einem Praktikum der aufregende Start ins Arbeitsleben beginnen sollen. "Ich hatte eine Praktikumszusage. Eine Arbeit, die ich wirklich wollte", erzählt sie. Doch zwei Tage vor Arbeitsbeginn änderte sich mit dem Krieg alles. Kein guter Zeitpunkt für einen Job, indem es darum geht, hübsche Postings in sozialen Medien zu bewerben. "Jeder hat Pläne für sein Leben und die Zukunft. Unser Leben wurde gestoppt", beschreibt sie das Gefühl.