Zu alt für Posten?Innenministerium muss steirischen Chefinspektor entschädigen

Polizist hatte sich für Leitungsfunktion beworben und kam trotz ausgewiesener Top-Qualifikation nicht zum Zug. Bundesverwaltungsgericht sprach ihm Entschädigung zu.

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LPD
Umstrittene Personalentscheidung bei der steirischen Polizei © Wilfried Rombold
 

War er zu alt oder hat er nur die falsche Parteifarbe? Ein steirischer Chefinspektor, der sich vor mehr als drei Jahren erfolglos für eine Leitungsfunktion in der Landespolizeidirektion (LPD) beworben hatte, fühlte sich übergangen. Er bekam beim Bundesverwaltungsgericht recht, das Innenministerium muss ihn nun finanziell entschädigen.

Kommentare (9)
SoundofThunder
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Als der Strasser Innenminister war hat er alles auf Schwarz umgefärbt

Und es scheint sich 30 Jahre später nichts geändert zu haben.

Ragnar Lodbrok
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Die Differenz und die Strafe sollten die

zahlen müssen, die damals entschieden haben! Warum soll ich mit meinem Steuergeld so eine offensichtliche Postenschacherei mitfinanzieren???

SoundofThunder
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Tja

Das tun Sie so oder so. Die die Entschieden haben werden auch von uns bezahlt.

Ragnar Lodbrok
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Zur Zeit - falsches Parteibuch - und 60...

...ganz schlechte Kombination...

rotbunt
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Das Urteil

wird dem Ministerium herzlich egal sein, da es sowieso der Steuerzahler bezahlt....

Leberknoedel
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Welcher Partei ist der zum Zug

gekommene neue Leiter zugehörig? Wäre interessant zu wissen. Ich hab da so einen Verdacht.

Griesson
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3-mal darfst du raten, aber

1-mal wird reichen ;)

calcit
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Als ob das jetzt was Neues wäre...

...in Österreich...

UHBP
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Bei der LPD Steiermark will man die Angelegenheit nicht näher kommentieren. Nur so viel: Jeder Beamte habe das Recht, Beschwerde gegen Personalentscheidungen einzulegen.

Und selbstverständlich wird auch in Zukunft nicht die berufliche Qualifikation für Postenbesetzungen ausschlaggebend sein.
Für was hat man eine "Familie"