Die rund 7500 steirischen Landesbediensteten und die knapp 19.000 Beschäftigten der Krankenanstaltsgesellschaft Kages bekommen ein Gehaltsplus von durchschnittlich drei Prozent. Das ist das Ergebnis einer Verhandlungsrunde zwischen Personallandesrat Christopher Drexler (ÖVP), Georg Pessler (Landespersonalvertretung) und Michael Tripolt (Kages-Zentralbetriebsratsvorsitzender) am Freitag. Man hielt sich dabei weitgehend an den Gehaltsabschluss des Bundes.

Drexler hob die hohe Belastung des Personals in den Spitälern wie auch in der Verwaltung durch die Bewältigung der Corona-Pandemie hervor. Deshalb sehe er es als "wichtiges Zeichen und als Ausdruck der Wertschätzung, dass wir einen entsprechenden Gehaltsabschluss erzielen konnten und die Gehälter der Bediensteten der KAGes wie auch der Landesverwaltung um bis zu 3,22 Prozent steigen werden." Auch Finanzreferent und LH-Stellvertreter Anton Lang (SPÖ) freut sich über das Ergebnis der Gespräche und den positiven Abschluss, wie er in einer Aussendung des Landes zitiert wird.

Die Regelung im Bundesdienst wie auch auf Landesebene sieht eine soziale Staffelung vor. Dadurch reicht die Spanne von 3,22 Prozent für niedrigere Gehälter bis 2,91 Prozent für höhere Einkommen. Die Gesamtkosten für die Gehaltserhöhung im Land belaufen sich auf rund 45 Millionen Euro. Auch Tirol und Oberösterreich übernehmen den Bundesabschluss.