Eine Geschichte, drei PerspektivenBlick in die Intensivstation: "Die Krise ist zum Zustand geworden"

Zwei Ärztinnen, ein Pfleger und ein Covid-Patient berichten von ihren Erfahrungen auf der Intensivstation zwischen Verzweiflung, Einsamkeit und Zusammenhalt.

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© KLZ/Hütter
 

Natalija Cokić und Tina Muhr: "Am 6. März 2020 um 14.30 Uhr läutete das Telefon. Es war ein Freitag, 30 Minuten vor Dienstschluss, als die erste Covid-Patientin eingeliefert wurde. Tags darauf mussten wir die Intensivstation räumen. Am Anfang einer Krise halten alle zusammen und gehen bis an ihre Grenzen und teilweise sogar drüber hinaus. Mittlerweile dauert diese Krise schon bald zwei Jahre und ist somit nicht mehr als solche zu definieren. Sie ist in einen Zustand übergegangen, der bleiben wird und uns vieles gelehrt hat: Es ist und bleibt eine für viele Patienten unheilbare Krankheit. Und es sterben immer noch junge Menschen daran, zwischen 40 und 60.

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rotbunt
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DANKE

dem gesamten medizinischen Personal für seinen großartigen Einsatz und DANKE für die Aussage, dass jede/r die bestmögliche Behandlung verdient!