FahrsicherheitstrainingMehr als doppelt so viele Unfälle mit E-Bikes: Gratis Kurse für Steirer ab 50

Immer mehr Menschen radeln mit E-Bikes durch das Land. Dadurch hat sich auch die Zahl der Unfälle erhöht. Das Land Steiermark bietet jetzt ein kostenfreies E-Bike-Sicherheitstraining für Steirerinnen und Steirer ab 50 Jahren.

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65 Prozent der verletzten E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer waren 50 Jahre und älter © (c) imago images/Westend61 (Daniel Ingold via www.imago-images.de)
 

E-Bikes haben der Radbranche einen Schwung verliehen und auch während der Corona-Krise verkauften sich E-Bikes besodners gut. "Wir sind natürlich sehr froh über diese Entwicklung des Radsports, schließlich entlasten E-Bikes den Verkehr und die Umwelt. Aber es ist dabei auch sehr wichtig, dass die VerkehrsteilnehmerInnen ihr Fahrgerät gut kennen und die Gefahrenquellen besonders beachten“, so Landesverkehrsreferent Anton Lang. Aber die Beliebtheit der elektrisch unterstüzten Zweiräder hat auch Auswirkungen auf die Unfallzahlen. Obwohl es im 1. Halbjahr 2020 weniger Verkehrstote und Verletzte als im selben Zeitraum 2019 gab, stieg die Anzahl der verunglückten Radfahrerinnen und Radfahrer um 9 Prozent (siehe Tabelle 3). So kamen 17 Radfahrerinnen und Radfahrer in den ersten sechs Monaten 2020 ums Leben (2019: 16), mehr als die Hälfte (53 Prozent) von ihnen verunfallte mit einem Elektrofahrrad belegen die Zahlen der Statistik Austria. Gestiegen ist auch der Anteil der verletzten Radfahrerinnen und Radfahrer, die mit elektrischem Antrieb unterwegs waren. So hatten im 1. Halbjahr 2020 insgesamt 18 Prozent aller verletzten Radfahrerinnen und Radfahrer einen Unfall mit einem Elektrofahrrad, 2019 waren es 16 Prozent und 2018 12 Prozent.

Kommentare (9)
LuiSiana
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Der "Link zum Thema"...

...funktioniert nicht. Bitte korrigieren.

LuiSiana
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Danke...

...für die Korrektur. Der direkte Link wäre https://www.verkehr.steiermark.at/cms/beitrag/12841976/31717860/

Ragnar Lodbrok
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Die Geschwindigkeit kann`s ja wohl nicht sein -

denn mit einem normalen Fahrrad bin ich in der Ebene wesentlich schneller unterwegs als jedes (nicht getunte) E-bike.
Bergauf hat das e bike natürlich unbestrittene Vorteile - beim Bergauffahren wird es allerdings auch die wenigsten Unfälle geben.

andshal
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“normale” e-bikes unterstützen bis …

25 km/h. das größte problem von “ausflugsradlern” ist meiner meinung nach die kurventechnik. bergab immer motor aus, denn da wird oft nicht an den schub gedacht, wenn dann in der kurve bei eingeschaltetem motor angetreten wird. und dieser katapultiert einen dann schon mal raus.

ich - e-mountainbikerin - mit in diesem jahr bisher rund 30.000 höhenmetern, also durchaus versiert, mache trotzdem jedes jahr zu saisonstart einen technikkurs, einfach um wieder sicherheit zu bekommen.

SoundofThunder
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M1 Sporttechnik - Spitzing WCup

75km/h.

SoundofThunder
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Sorry

M1 Sporttechnik Spitzing Evolution R-Pedelec. In Vollausstattung knapp 18000€.

Ragnar Lodbrok
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...und Helmpflicht für alles und jeden der sich nicht mit den Füßen

auf der Erde fortbewegt.

SoundofThunder
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🤔

Ich glaube dass bei E-Bikes die bis 45km/h unterstützen sogar Helmpflicht herrscht (Haftpflichtversicherung verlangt das). Rote Nummerntafel und man darf keine Radwege mehr benutzen. Aber eine Diskussion über eine allgemeine Helmpflicht wäre ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Ein Sturz mit dem Fahhrad kann genau so schwer verlaufen wie vom Motorrad. Ich bin schon bei 25km/h nicht freiwillig abgestiegen und das hat mir gereicht. Das war mir eine Lehre.Viele brettern den Berg hinunter dass einem schlecht wird.

owlet123
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Helmpflicht

Irgendwie traurig, dass man über eine allgemeine Helmpflicht diskutieren muss, ob Pflicht oder nicht, eigentlich sollte jeder schon gecheckt haben, dass ein Helm zur eigenen Sicherheit immer getragen werden sollte aber naja es geht halt anscheinend nie ohne Pflicht und dann würde sich sicher auch noch die "Niemand schreibt mir vor einen Helm zu tragen"-Fraktion bilden.