Grenznahe AtomkraftwerkeWas in der Steiermark passiert, wenn etwas passiert

Der geplante Ausbau des grenznahen Atomkraftwerks Krško rückt die atomare Gefahr wieder ins Zentrum. Die Steiermark sorgt mit Standleitungen, Messnetzen und Alarmplänen vor.

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Die Leitstelle der Landeswarnzentrale und das Notfall-Telefon für Krsko © Christof Hütter, LWZ
 

In der Leitstelle der steirischen Landeswarnzentrale steht ein rotes Telefon. Auf dem Hörer und neben der Wählscheibe kleben Sticker mit der Aufschrift "KRSKO". Nimmt man den Hörer ab, aktiviert sich eine Standleitung und es klingelt im Stabsgebäude der slowenischen Nuklearbehörde. "Diese Verbindung stellt sicher, dass es immer eine direkte Kommunikationsschiene zu den Kollegen in Slowenien gibt, egal was passiert", sagt Günter Hohenberger, Leiter der Landeswarnzentrale. Und passieren kann bei Atomkraftwerken immer etwas, das können auch die höchsten Sicherheitsvorkehrungen nicht letztgültig ausschließen.

Kommentare (2)
gobli
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Super Plan für den Ernstfall

Bleibt zuhause und macht’s die Fenster zu!👍wir sind bestens gerüstet.

HannesK
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Blauäugig...

Wie kann man so naiv und blauäugig sein? Zitat: "Sobald etwas passiert, ist Slowenien verpflichtet, es uns zu melden“, sagt der steirische Strahlenschutzbeauftragte Ewald Plantosar. Bekannt gegeben wird grundsätzlich " alles, vom kleinsten Störfall an einer Turbine bis zum GAU..."
Aufklärung meinerseits als guter Kenner der Länder zwischen Slowenien und Serbien: Slowenien hat schon eine gewisse Balkan-Mentalität - so lange schweigen und verzögern wie nur geht!