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Nach Gewalt an Grazer Schule"Konfliktprävention braucht es schon im Kindergarten"

Ein Streit unter neunjährigen Buben eskalierte in Graz, sodass Gewalt an steirischen Schulen derzeit Thema ist. Prävention muss laut Experten schon viel früher beginnen.

Group of children in a rope-pulling contest in day care centre
© Oksana Kuzmina - stock.adobe.com
 

Ein neunjähriger Bub wird von Mitschülern attackiert, Kinder haben Angst, in die Schule zu gehen. Der Vorfall an einer Grazer Volksschule heizt auch die Diskussion an, ab wann Konfliktprävention in Betreuungseinrichtungen stattfinden muss. Gewaltdelikte an Schulen und Bildungseinrichtungen haben in den vergangenen Jahren in der Steiermark zugenommen. Laut Polizei nicht dramatisch, aber dennoch ist ein Anstieg zu verzeichnen. Am Dienstag wird der Vorfall auch im Landtag Thema sein.

Kommentare (2)
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Aleksandar
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Schöne Worte

Nun gut, nachdem alle versagt haben, müssen wohl "pädagogische Fachkräfte", die "über eine Vielzahl von Lösungsideen verfügen" ein Gewaltpräventionskonzept im Rahmen einiger Sitzungen eines multiprofessionellen Teams ausarbeiten, umsetzen und evaluieren.
Blöd ist nur: Was geschieht bis zum Ergebnis der Evaluation? Wann wird man mit datenbasierten Interventionen beginnen dürfen ..... Toll, unser Schulsystem, nicht wahr IoI

AIRAM123
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Gewalt im Kindergarten

... gibts auch gegen PädagogInnen. Wo geht man hin als Team wenn man Hilfe braucht und Eltern des/der Kinder uneinsichtig hinsichtlich Maßnahmen sind? Es gibt weder von den Städten noch dem Land Hilfestellung. Man bekommt nur gesagt was man nicht darf. Es gibt kein Hilfs- oder Interventionsteam. Wenn man Glück hat, gibts beim Träger jemanden der sich einsetzt. Aber selber? Man Kann ja nicht mal eine ärztliche Abklärung des Kindes verlangen... Es gibt keine Konsequenzen wenn man es nicht macht - im verpflichtenden Kindergartenjahr ist man solchen Kindern/Familien Eigentum vollkommen rechtlos aus geliefert.
Mir ein Grund warum niemand mehr im Kindergarten arbeiten will.