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Alex CehWarten auf die Impfung: „Aber ich bin eh geduldig“

Alex Ceh erzählt, wie es einem geht, der weiß, dass Covid-19 eine tödliche Gefahr für ihn ist – der aber noch immer auf die Impfung wartet.

Alex Ceh (41): das lange Warten auf die Impfung – und Kritik am Impfplan des Gesundheitsministeriums © O. Wolf
 

Eine Frage kann man Alex Ceh gar nicht oft genug stellen, weil man viel über sich selbst lernt: Alex, wie schaffst du es, so positiv zu bleiben? Alex lacht dann kurz: „Weißt du, ich habe aufgrund meiner Erkrankung noch nie einen Plan in meinem Leben machen können, immer ist etwas dazwischengekommen. Ich habe das Glück, dass ich mich deshalb schnell auf neue Situationen einstellen kann, weil immer etwas passieren kann. Wenn ich mir als Kind oder Jugendlicher wieder etwas gebrochen habe, dann waren alle Pläne weg.“

Kommentare (9)
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Patriot
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Wenn die Ärzt *innen

mit den "übriggebliebenen" Dosen statt ihrer Verwandten und Freunde den Herrn Ceh und alle anderen Hochrisikopatienten geimpft hätten, wären diese seit Ende Jänner vollständig immunisiert.
Aber so ist Österreich! Korruption gibt's nicht nur in der Politik!

Stratusin
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Da streiken nicht gerade wenige gegen Coronamassnahmen,

aber für solche Leute geht keiner auf die Straße! Da sollte es Solidarität geben, und nicht das gesunde Leute ein Problem damit haben ein Fetzerl im Gesicht zu tragen.

kwinter
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Das kommt davon,

wenn zwei österreichische Hofräte, die sonst alle paar Jahre mal eine Wahl organisieren, von Politikers Gnaden zu Krisenmanagern gemacht werden, wo es um Leben und Tod für die betroffenen Höchstrisikogruppen geht.
Aber es reiht sich ins Bild einer vollkommen inkompetenten Krisenbewältigung von der EU in den Bund und schließlich - hoch lebe der kleingeistige Vorgartenföderalismus - in die Steiermark.

Juli1030
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Da gebe ich voll recht

Es wird an irgendwelche Personen die von Logistik keine Ahnung haben eine Aufgabe vergeben und das kann nur in die „Hose gehen“. Das BH hat ausgebildete Logistiker und wenn das so funktioniert hätte wären wir beim Impfen sicherlich weiter

Eisapfel00
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Die Politik

Das ist ein Wahnsinn. Und ich kenne, die werden oder wurden ANGERUFEN, ob sie eine Impfung wollen-egal ob Vorerkrankung oder welchem Alter man ist.

musikus
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Traurig

und das ist kein Einzelfall!
Aber Hauptsache Politiker, Promis samt Ehepartner und sonstige Impf-Vordrängler haben ihren Stich erhalten.
So ist es eben in Österreich.

DieRoteNelke
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Die Schuld ...

liegt nicht beim Gesundheitsministerium, sondern beim Steirischen Impfkoordinator. Der hätte den Nationalen Impfplan umzusetzen, aber er reiht einfach andere Gruppen vor. Menschen mit Behinderung hätten schon im Februar geimpft werden müssen ...

hfg
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Die Erklärung ist auch einfach

die mächtige KAGES gibt die Richtung vor. Es ist natürlich richtig die gefährdeten Personen in bestimmten Stationen vordringlich zu impfen, aber bei der Kages wird das gesamte Personal mit dem besten aber knappen Impfstoff geimpft und das immer wieder.
Nur der geringere Rest des Impfstoffs wird an die „normale“ Bevölkerung laut Impfplan verimpft. Das ist natürlich so wenn man den Bock zum Gärtner macht. Die Impfkoordinatoren und leider auch die Politik sind leider viel zu schwach.

hfg
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Für ihn und vielen ähnlichen Fällen

Kann das Versagen der Impfpolitik schwerwiegende Folgen oder gar den Tod bedeuten und das ist einfach nicht zu entschuldigen. Warum das nicht verstanden bzw. behoben wird ist völlig unverständlich.