Erntehelfer in der SteiermarkDreimal so hohe Nachfrage, aber Engpass nicht wegen Corona

Weil Grenzen geschlossen wurden, konnten ausländische Erntehelfer vor einem Jahr nicht einreisen. Heuer wird zwar kein Mangel durch die Coronakrise erwartet, doch es fehlt insgesamt am Personal.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Erntehelfer aus Rumaenien - Spargel Spargelernte - Josef Matschnig Ebenthal April 2020
Erntehelfer bei der Spargelernte © Markus Traussnig
 

Würzig-kräftig geht's los: Der steirische Kren ist eines der ersten Produkte, das derzeit schon von Saisonarbeitern in der Steiermark geerntet wird. Im Mai folgen dann die Erdbeeren und die große Spargelernte. Für diese harte landwirtschaftliche Arbeit braucht es viele Leute, die anpacken. Ohne Erntehelfer ein schweres Los. Genau vor einem Jahr Mitte März kam es zum ersten coronabedingten Lockdown. Damals wurden auch alle Grenzen dichtgemacht. Die Folge: Genau diese notwendigen Erntehelfer aus osteuropäischen Staaten durften nicht einreisen, heimische Bauern standen mit zu wenig helfenden Händen vor vollen Feldern. Man wurde kreativ: 1000 Helfer wurden per Flugzeug nach Österreich gebracht.

Kommentare (1)
melahide
1
8
Lesenswert?

Es ist

eine schwere, körperliche Arbeit die zumeist auch noch ganz schlecht bezahlt ist, weil der Konsument ein billiges Produkt haben möchte. Weil er die Preise von Import-Tomaten und was weiß ich gewohnt ist ...