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Kaum Kunden, keine FörderungenOffene Dienstleister sind am Verzweifeln

Kaum Kunden und geringe bis gar keine Förderungen: Fünf steirische Dienstleister berichten stellvertretend für alle, die im Lockdown offen haben, von der prekären Lage.

Jene Betriebe, die auch im Lockdown geöffnet haben, kämpfen mit der Situation © Werner Krug, Kath' Kouture, Grill, Foto Fischer, Heimo Binder
 

Die Wenigsten wissen, dass sie überhaupt offen haben: Die "nicht körpernahen Dienstleister" müssen ihre Türen trotz Lockdown nicht geschlossen halten. Schuster, Schneider und Co. gelten mit ihren Reparaturdienstleistungen laut Bundesregierung als systemrelevant. Die Kunden bleiben aber genauso aus wie auch der Lockdown-Umsatzersatz.

Kommentare (6)
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Steuersenkung auf Reparaturen

In einer Aussendung vom 4.12.2020 der Klimaschutzministerin Leonore Gewessler heißt es, dass die Mehrwertsteuer für viele Reparaturen ab 1.1.2021 auf 10% gesenkt werden. Es wäre gut zu wissen, ob und für welche Reparaturen dies tatsächlich erfolgt ist. Ein Bericht darüber würde der Umwelt „Reparieren-statt-wegwerfen“ und auch den damit befassten Unternehmen nützen.

hfg
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Das ist natürlich sehr sehr

schlimm - man kann sich aber bei den tausenden „Spaziergängern“ die österreichweit für zusätzliche Ansteckungen sorgen bedanken. Solange unsere, ach so freie Gesellschaft, diesen Unsinn toleriert - müssen die vernünftigen Menschen die Folgen mitausbaden. Leider wird die Anzahl dieser „Protestierer“ immer größer und damit auch die Ansteckungen.

Krautwickel
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@hfg

Da kann ich nur sagen: Thema verfehlt!
Was hat ihr Kommentar mit dem Artikel zu tun. Offenbar suchen sie nur einen Marktplatz, um ihr Gedankengut los zu werden.

hfg
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Das Thema ist der Lock Down

Dadurch der Stillstand, Arbeitslose und Existenzängste und Einbußen.
Wodurch und warum Lock Down - weil die Ansteckungen zu hoch sind.
Warum sind sie zu hoch - weil leider zuviele Menschen sich nicht an die Vorgaben halten oder das schlichtweg das Problem nicht verstehen wollen.
Auch sie offensichtlich nicht.

Krautwickel
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Thema

Das Thema ist nicht der Lockdown, sondern, daß es Gewerbe gibt, die sich eben nicht im Lockdown befinden, sondern weiterhin geöffnet sind und eben Wein nicht im Lockdown, also behördlich geschlossen, um entsprechende Unterstützungen umfallen. Gleichzeitig kommen viele Kunden nicht, weil sie glauben, durch entsprechende Presseberichte untermauert, diese hätten geschlossen.
Mir geht es genauso. Da systemrelevant, bin ich weiterhin tätig, aber viele glauben, ich dürfte nicht arbeiten.

hfg
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Gerade für die Zulieferer

Dienstleister, Kultur, Sport usw. ist es am schlimmsten, weil ihre Umsätze großteils wegfallen und die Existenz bedroht ist. Aber wenn sich die Lage wieder „normalisieren“ soll müssen die Ansteckungen zurückgehen und dazu gehört nunmal ein Einhalten der nötigen Maßnahmen und dann in Folge eine hohe Durchimpfungsrate. Alles andere funktioniert nicht. Und da sind nunmal die Meinungen einer Partei und Spaziergänge, Demos usw. kontraproduktiv. Das ist weltweit so, ob man will oder nicht und egal welche persönliche Einstellung man hat.