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Grazer Forscherinnen„Viele Folgen der Pandemie werden noch sehr lange anhalten“

Zwei Soziologinnen der Karl Franzens Universität Graz sehen nach neun Monaten Krise enorme gesellschaftliche Auswirkungen: Diese Konsequenzen hat Corona wirklich.

© APA/GERT EGGENBERGER
 

Schon wieder Lockdown, noch immer Corona. Wir sind mittendrin in der Pandemie – und die Einhaltung der Maßnahmen wird zunehmend mühsamer: „Viele Menschen fühlen sich ausgelaugt und erschöpft. Der Alltag ist nicht mehr in derselben Art und Weise planbar, wie wir das gewohnt waren“, sagen die assoziierte Professorin Sabine Haring-Mosbacher und Universitätsassistentin Karin Scaria-Braunstein, beide vom Institut für Soziologie der Uni Graz. „Es ist wohl dieser Zustand der Unsicherheit, der vielen am meisten zu schaffen macht – sei es im Beruf, im Schulleben oder beim sozialen Miteinander.“

Kommentare (51)
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Reipsi
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Natürlich

aber da brauch ich kein Forscher sein, das weiß ich so auch.

stadtkater
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Ist die Studie empirisch fundiert

oder nur so durch Überlegungen im stillen Kämmerlein entstanden?

campanile
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no na erkenntnisse

dafür hätte man keine 'forscherinnen' mit doppelnamen gebraucht

merschak
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Ganz meine Meinung!

Ich vermute, die beiden haben beim Billa den Hausverstand gekauft und ausprobiert, wie er funktioniert...

ute08
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Verallgemeinerungen

Es wird verallgemeinert und dramatisiert! Das beginnt bei den Kindern mit den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, wo alle in einen Topf geworfen werden, wobei die Bedürfnisse unterschiedlicher nicht sein können, aber durch die Bildungslücken eines dreiwöchigen Lockdowns ist angeblich die Arbeitslosigkeit der nächsten Jahrzehnte vorprogrammiert und alle Kinder von 4-18 sowieso traumatisiert - ihr Leben lang. Jeden Tag hören und lesen wir von den psychischen Schäden, die das Virus und der Lockdown auch bei uns mit sich bringen soll. Auch da wieder alles in einen Topf geschmissen: z. B. familiäre Gewalt, lernschwache Kinder und die Einsamkeit der älteren Menschen in einem Absatz mit den Problemen von Leuten, die keine Flugreisen machen können, ihre Einkaufslust bändigen müssen und auf das Lieblingsrestaurant oder die Buschenschank verzichten müssen. Glaubt man den ganzen Beiträgen der letzten Tage, werden und sind alle depressiv. Differenzieren wir doch ein wenig und erkennen wir an, dass es tatsächlich Menschen gibt, deren Leid durch diese Pandemie vergrößert wird, dass es aber dem Großteil noch immer gut geht und diese Zeit auch ohne psychische Schäden zu bewältigen sein wird.

Stemocell
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Dass Vereinsamung

einer der Hauptgründe für der Depressionen und Demenzerkrankunge sind ist ein medizinischer Fakt, da braucht man gar nicht verallgemeinern. Heisst natürlich, wie Sie richtig sagen, noch lange nicht, dass jetzt jeder von den Maßnahmen Betroffene Dement oder Depressionen entwickelt. Das Problem ist halt, dass man diese indirekten Folgen viel schwerer zählen und messen kann, als die direkten Schäden durch die Krankheit. Deshalb werden wir wahrscheinlich nie genau wissen, ob es die Maßnahmen wert sind oder nicht.

ute08
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@stemocell Vereinsamung

Selbstverständlich sind körperliche Nähe und soziale Kontakte WICHTIG! Sonst hätten wir es eh schon längst abgeschafft. Aber gibt es eine Alternative? Wir sehen was passiert, wenn man die Pflegeheime für Besucher aufsperrt! Oder auch für die jungen Leute, die ihre Zeit vor dem Gaming-PC verbringen oder zum Serienjunkie mutieren, würde man sich selbstverständlich was anderes wünschen. Wir sind in einer Ausnahmesituation, die es gilt so gut wie möglich zu bewältigen. Da tun sich die Menschen in Österreich schwer, wie die Autorinnen dieses Beitrags sehr treffend feststellen. Vielleicht sollte man statt jammern, meckern und lamentieren schauen, wie das die anderen Länder besser machen!

GanzObjektivGesehen
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Es gibt sicher viele Menschen die wirklich unter der Pandemie leiden.

Wirtschaftlich und gesundheitlich. Ich kenne nur wenige persönlich.

Die Anzahl deren, die glauben zu leiden, ist aber bei weitem größer.
Zwei Autos in der Garage des Eigenheims, neueste Unterhaltungselektronik, neueste Mode. Der verhinderte Flugreise in den Urlaub ist für sie Freiheitsberaubung, die geschlossenen Geschäfte eine Zumutung. Weihnachten steht doch vor der Tür.
Den Kindern wird eine trostlose Zukunft suggeriert, Bildungslücken und Einkommensverluste. Es wird aus einer mir nicht verständlichen Motivation heraus versucht die Situation schlechter zu reden als sie wirklich ist. Was Wir brauchen sind positive Gedanke. Wir wollen Lösungen, keine Probleme. Unsere Großeltern und Eltern haben aus einer wesentlich schlechteren Situation mit geringeren Möglichkeiten den Wiederaufbau geschafft. Jetzt ist es an uns den gleichen Willen und die Stärke zu zeigen.

berndhoedl
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ganzobjektiv...

was ist das für eine Logik - 2 Autos in der Garage des Eigenheims ist sicher kein Grund dass man jetzt nicht jammern darf?

sollen jetzt die Leute alle glücklich herum laufen und sagen, dass sie das was durch Leistung erworben wurde solange verkaufen bis alles weg ist und erst dann darf man klagen?
Glaubst du wirklich dass ein Leben mit schöne Sachen in der Garage gefunden wurde und ich darf nicht jammern?
Wir leben nicht im Kommunismus, wir leben im Kapitalismus und in einer Leistungsgesellschaft und du hattest die selbe Chance wie ich und wenn ich heute 3 Autos hab dann hättest du das auch schaffen können - nur war ich vielleicht fleissiger und du eben nicht.
Und deswegen hat jeder das Recht zu jammern - nicht nur der mit keinem Auto in der Garage, weil mein Euro den ich durch Corona verliere hat den selben Wert wie dein Euro.
Aber es ist halt recht einfach gleich einmal anderen zu sagen sie sollen nicht jammern aufgrund dessen weil die ohnehin finanziell besser gestellt sind.

GanzObjektivGesehen
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Jeder darf jammern. Sie sind der lebende Beweis.

Aber in aller Öffentlichkeit zu jammern wie arm man ist, unter oben beschriebenen Annahmen, ist angesichts der wirklich Armen dekadent.

Schön auch, das sie sich hier als Kapitalisten zu erkennen geben. Wenn auch als schlechten. Ich kann mir die Dinge die ich mir ehrlich erarbeitet habe, nicht nur die Autos, auch dann noch leisten, wenn es einmal nicht so gut laufen sollte.
Ich kann auch nicht sagen wie Fleißig sie in ihrem Leben waren, aber wenn sie so viel geleistet hätten wie ich, würden sie sich solche Sorgen gar nicht machen müssen.

berndhoedl
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du vermischst etwas

habe nie gesagt dass ich Sorgen habe - ich habe lediglich deine Argumentation kritisiert in der du den Personen mit 2 Autos in der Garage vom Eigenheim das Recht absprichst, jammern zu dürfen.

Ich hab auch nie gesagt dass ich arm bin - aber darf ich mich nicht ärgern (jammern) wenn mein Wertpapierdepot Verluste durch Corona einfährt nur weil ich eben eines habe??
So wie du argumentierst, darf man erst dann jammern wenn man alles verloren hat, weil vorher gibts ja keinen Grund, da man ja ohnehin viel hat?

Glaube mir - 1.000 Euro sind bei Menschen ohne EH oder KFZ gleich viel wert wie bei mir und einen Goldesel hab ich auch nicht im Keller.

GanzObjektivGesehen
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Also einigen wir uns darauf, dass wir beide nicht jammern müssen.

Kosmetisches Jammern, also den Balsam für die Seele, einmal ausgenommen.
Und das es uns offensichtlich gut geht. Was den Wert des Geldes betrifft:
Der reale Wert von €1000 ist natürlich für jeden das gleiche, der subjektive ein anderer.
Ich frage mich bei diesen Betrag wie ich ihn am vernünftigsten investieren kann, für andere stellt sich diese Frage gar nicht. Sie müssen damit ihre Fixkosten decken. Manche sogar für mehrere Monate. Das ist ein Unterschied.....

DergeerderteSteirer
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@GanzObjektivGesehen,.......

gut beschrieben, das Hauptproblem fängt bei jeder Person selbst an da sich viele nicht an der eigenen Nase nehmen, was ältere Menschen betrifft hat jeder jüngere Verwandte die Verantwortung sich so gut wie möglich um sie zu kümmern, solange sich die Konsumrauschgesellschaft, die obligate Feiergesellschaft und dergleichen nur um sich selbst kümmert wird noch viel danebengehen.

683ef4fffea09cee7bb03eb44338aa27
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@GanzObjektivGesehen, ja wenn das alles nicht so schlimm und für Kinder auch kein Problem ist

warum soll es dann bei Alten- und Pflegeheimen ein Problem sein?
Warum hat die Regierung auf den PKs seit März immer wieder nur angekündigt diese Risikogruppen schützen zu müssen, hat es aber nie gemacht. Nie gemacht, da man angeblich den Heimbewohnern nicht zumuten kann ohne Kontakte auszukommen. Kein Abschottung möglich?Da lässt man sie lieber sterben und, ich bitte um Verzeihung, die Intensivbetten besetzen. Was ist das für eine Moral, die sie und ihre türkisen Parteifreunde an den Tag legen. Alles was für Kinder, Eltern, Berufstätige ohne Probleme zu ertragen ist, soll für unsere "Alten" unmöglich sein. So wie sie sagen, die waren ganz anderen Entbehrungen ausgesetzt und hätten alles mitgetragen, die waren nicht das Problem. Das Problem hatten die Superwuzzies in der Regierung, die seit März kein Konzept zu Stande brachten, wie man diese Personengruppe schützen kann und jetzt liegen und sterben sie auf den Intensivstationen und die größte Frechheit ist der Umstand, dass Kurz der Bevölkerung die alleinige Schuld dafür gibt. Kogler räumt wenigstens Fehler ein, wenngleich auch sehr verhalten.

GanzObjektivGesehen
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Abgesehen von ihrem ständigen Abrutschen in parteipolitische Belange:

Wie soll man die Alten schützen? Wie lange?

Gut, für die zweite Frage gibt es wenigstens eine Antwort. Bis sie durch eine Impfung oder ein Medikament geschützt werden können. Wenn sie dann auch wollen.
Eine Zwangsimpfung steht ja wohl außer Frage.

Ich habe aber noch von keinem Land gehört, das ihre ältere Bevölkerung effektiv schützen konnte.

MoritzderKater
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@Rot-Weiß-Rot

Egal was immer auch *angeordnet* wurde, die Bevölkerung hat sich nur in den ersten zwei Wochen des Lockdowns im Frühling streng danach gehalten. Später war es mit der Geduld zu Ende.
Der Sommer war ohnedies eine Farce, denn *man* konnte doch nicht den Sommer ohne Party vorüber ziehen lassen und meine eigenen Erfahrungen im August, in Wien, haben mir gezeigt, was sich in der Innenstadt abgespielt hat.

Grundsätzlich hat die Regierung nur einen Fehler gemacht : die Anordnungen waren einfach zu mild, zu wenig strikt, denn der Österreicher eignet sich nicht zur Selbstverantwortung! Nicht vergessen, wir sind der erste Balkanstaat und daran hat sich noch immer nichts geändert.

Blick über die Grenze(n) - In den Niederlanden darf Pflegepersonal in Altenheimen KEINE Masken tragen - warum? die Insassen des Heims könnten sich erschrecken!

Mein Graz
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„Viele Menschen fühlen sich ausgelaugt und erschöpft."

Das trifft wohl in erster Linie (aber nicht nur!) auf diejenigen zu, die in systemrelevanten Berufen tätig sind.
Etwa auf das Pflegepersonal und die Ärzte, die in dieser schwierigen Zeit völlig überlastet ihrer Tätigkeit nachgehen, dabei ihre Freundlichkeit bewahren und Mut und Zuversicht verbreiten (müssen).

Meine Hochachtung vor diesen Menschen, ich ziehe den Hut vor euch!

Dass auch Familien und hier vor allem Frauen sehr stark belastet sind ist klar ersichtlich, und vor allem AlleinerzieherInnen sind besonders betroffen.
Diesen Frauen wünsche ich viel Kraft. Und so ihr einen Partner habt: spannt ihn ein! Väter sind genau so verantwortlich für ihre Kinder wie Mütter!

DergeerderteSteirer
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Ausgelaugt und erschöpft sind meines Erachtens jene Leute welche sich nicht flexibel und den Gegebenheiten entsprechend anpassen können,..........

viele Leute sind sogenannte Gewohnheitsmuffel welche sich durch Starrsinn, Egoismus und Ignoranz nicht anpassen können und wollen, uns fehlt in der Grundversorgung eigentlich nichts was grobe Einschnitte nach sich ziehen könnte.
Das wichtigste ist flexible Anpassung und Verantwortungsgefühl anderen gegenüber und vor allem sich selbst gegenüber.

Stemocell
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Haben Sie überhaupt den Artikel gelesen?

Es geht nicht darum, dass etwas in der Grundversorgung fehlt oder die junge Nachbarin nicht mehr zum Einkaufsbummel kann.
Es geht darum, dass soziale Isolation zu Einsamkeit führt, Einsamkeit ist wiederum einer der Hauptauslöer für Depressionen und Demenzerkrankungen. Speziell Jugendliche und alte Menschen sind hier besonders stark betroffen. Was sind für Sie ‚flexible Anpassungen‘? Wie soll man sich flexibel daran anpassen, dass man seine Familie und Freunde nicht sehen kann? Das Bedürfnis nach sozialem Kontakt zur Gruppe ist dem Menschen als Herdentier angeboren. Viele alte Menschen haben weder Computer noch Smartphone, für sie sind familiäre Zusammenkünfte wie Ostern oder Weihnachten enorm wichtig.

DergeerderteSteirer
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Zusatz :….....

Gewisse müssen sich mal aus der Lethargie und Komfortzone hinausbewegen........ ;-)

Wambacher
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Wir halten uns an die Maßnahmen!

Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Menschen sich an die Maßnahmen halten. Ich finde sie zwar nicht verhältnismäßig, dennoch halte ich sie ein. Allerdings ist es sehr schwierig für mich, weil vieles davon für mich nicht nachvollziehbar ist, weil von der Politik nicht ausreichend begründet. Vor allem Kurz agiert zunehmend wie ein Alleinherrscher. Er setzt sich immer wieder über die Vorschläge seiner Minister hinweg, indem er über ihre Köpfe hinweg bestimmt (z.B. Maskenpflicht in ganz Österreich im Spätsommer versus Coronaampel, Schulschließungen im 2. Lockdown entgegen der Stimmen des Bildungsministeriums...)
Die täglich ausgerufenen Infektionszahlen und völlig undifferenziert dargestellten Zahlen der Hospitalisierungen, die derzeit nicht höher als während jeder Grippesaison davor, reichen mir als Begründung dafür nicht aus, weil sie sich aus einem Test ergeben, dem PCR Test, der Infektionen nicht feststellen kann, wenn keine Symptome vorliegen.
Außerdem zeigt sich, dass der Lockdown jene nicht zu schützen vermag, für die er aber ausgerufen wurde: die ältere Generation. Wie sonst erklären sich die täglichen Coronatoten - wenn es denn überhaupt solche sind - in der Altersgruppe 65 + oder die steigende Zahl der positiv getesteten in Altenheimen. Darauf hätte ich gerne eine aussagekräftige Antwort und bitte keinen Shitstorm.

Mein Graz
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@Wambacher

Bevor ich dir antworten kann, einige Fragen:

- Welche Maßnahmen siehst du als nicht verhältnismäßig?
- Braucht es tatsächlich Begründungen für Verordnungen, oder anders gefragt, akzeptiert man ein Gesetz nur dann wenn es eine Begründung gibt?
- In welcher Grippesaison hatten wir eine so hohe Auslastung der Intensivbetten wie wir sie derzeit haben?
- Welche Begründung wäre für dich ausreichend für die Infektionszahlen?
- Wurde der Lockdown "nur" zum Schutz der älteren Generation ausgerufen wo doch inzwischen bekannt ist, dass auch jüngere Personen schwer erkranken können?

Wambacher
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den Lockdown

1. den Lockdown halte ich in Anbetracht der daraus entstehenden wirtschaftlichen, gesundheitlichen und die Bildung unserer Kinder betreffenden nachhaltigen, für vollkommen überzogen.
2. Ja, es braucht Begründungen für Verordnungen! Da es z.B. im Frühjahr weder für die Verordnung der Maskenpflicht noch für das Betretungsverbot eine ausreichenden Begründungen durch die Entscheidungsträger gegeben hatte, wurde einer diesbezüglichen Klage Anfang November vom Verfassungsgerichtshof stattgegeben und wurden diese nachträglich aufgehoben, was Schadenersatzsansprüche rechtfertigen und hohe Schadenszahlungen durch den österr. Staat zur Folge haben wird.
3. in jeder Grippesaison. Statistiken belegen z.B. dass es 2018/19 eine noch höhere Auslastung der Intensivstationen gegeben hat als heuer.
4. Siehe unter 1, überhaupt Begründungen zu Verordnungen wären schon gut, die es aber nachweislich nicht gibt. Die Akten sind laut Rechtsanwalt Gerold Beneder von Rechtsanwälte für Grundrechte, leer!
5. Bitte Statistik der Altersgruppen bei Todesfällen durch oder mit Cornona ansehen, dann wird klar, welche Altersgruppen besonders betroffen sind.

Mein Graz
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@Wambacher

Auch nach intensiver Suche konnte ich keine Statistik über die Auslastung der Intensivbetten für 2018/2019 finden.
Bitte um eine Quelle.
Danke.

Mein Graz
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@Wambacher

ad 1. Der Lockdown ist hart, das ist klar. Ist es allerdings besser, mehr Tote auf Grund eines Virus zu haben und dafür die Wirtschaft besser leben zu lassen? Bzgl. Bildung der Kinder möchte ich hier keine Stellungnahme abgeben, da ich nicht direkt davon betroffen bin. Schenke ich allerdings Betroffenen Gehör scheint das Home-Schooling im Allgemeinen recht gut zu funktionieren, obwohl es natürlich eine große Belastung der Eltern darstellt.

ad 2. Braucht man wirklich für alles eine Begründung? Kindern liefert man eine Begründung, damit sie verstehen aus welchem Grund sie etwas tun oder lassen sollen, sie können sich selbst noch nicht informieren. Bei Erwachsenen ist die Lage doch anders. Sie können sich selbst informieren - oder auch einmal etwas akzeptieren.

ad 3. Ob deine Angabe zur Belegung der Intensivbetten 2018/2019 wirklich den Tatsachen entspricht weiß ich nicht. Ich werde mich da einmal informieren und dann dazu Stellung nehmen.

ad 4. Siehe Pkt. 1

ad 5. Bitte meine Frage beantworten: "Wurde der Lockdown "nur" zum Schutz der älteren Generation ausgerufen". Denn ich bin der Meinung, dass der Lockdown zum Schutz ALLER ausgerufen wurde, und da geht es nicht um Statistiken.

Wambacher
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nicht begründeter lockdown...

wenn Sie sich die Altersstatistik der von Covi19 betroffenen und die Sterbestatistik ansehen, dann sollen doch offensichtlich die Maßnahmen der Bundesregierung Ältere schützen. Erscheint logisch.
Wir haben 8 Millionen Einwohner, auf den Intensivstationen liegen momentan zw. 600 und 700 PatientInnen in ganz Österreich. Angesichts dieser Zahl und der Kollateralschäden durch die Maßnahmen der Bundesregierung (ja es sterben Menschen wegen der Maßnahmen und nicht an COVID 19) finde ich den Lockdown nicht gerechtfertigt. Da hätten wir Österreich immer zu dieser Jahreszeit zusperren müssen. Wie soll das in Zukunft ihrer Meinung nach weitergehen? Alleine wirtschaftlich können wir uns das jetzt nicht mehr leisten. Irgendwann versiegt auch einmal Blümels Goldesel. Da viele Klein- und Mittelbetriebe derzeit zu sind, können die auch keine Steuern zahlen. Sie sind aber mit ihren Steuern das Rückgrat unserer Gesellschaft. Viele von ihnen müssen nun für immer zusperren, weil sie die Lockdowns nicht überleben. Wer hat schon solche Reserven, das auszuhalten. Da gibt es keinen Anlass für uns positiv in die Zukunft zu blicken!
Und: Nicht ausreichend begründete Verordnungen durch Politiker wie sie derzeit schon fast an der Tagesordnung sind, sind in einer DEMOKRATIE nicht zulässig. ich habe als Bürgerin - das Recht geht bei uns ja immerhin noch vom Volk aus - ein Recht darauf und kann es auch einfordern/klagen, siehe die oben angeführten Entscheide des Verfassungsgerichtshofes.

 
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