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Im InterviewPatientenanwältin über Corona und den medizinischen Lockdown

Michaela Wlattnig ist seit einem Jahr die steirische Patientenanwältin. Eine erste Bilanz über medizinische Folgen des Lockdowns, OP-Verschiebungen, steigende Tumordiagnosen und darüber, warum sie eine Genehmigung weiterer Pflegebetten ablehnt.

Patientenanwältin Michaela Wlattnig
Patientenanwältin Michaela Wlattnig © Jürgen Fuchs
 

Corona hat das steirische Gesundheitssystem erschüttert: Kollateralschäden werden bekannt, weil Patienten Angst hatten, im Lockdown ins Krankenhaus zu gehen. Wie gehen Sie mit der Situation um?
MICHAELA WLATTNIG: Dass diese Angst vor dem Arztbesuch, vor dem Krankenhaus nicht wieder auftritt, ist eine der wichtigsten Aufgaben für uns alle im System. Diese Angst wurde ein Stück weit auch geschürt: „Gehen Sie nur dann ins Krankenhaus, wenn es dringend ist“, hat es geheißen – die Dringlichkeit kann aber ausschließlich ein Arzt einstufen.

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