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Erfahrungsbericht einer FamilieSechsjährige Schulkinder im Coronatest-Chaos

Coronafall. Die Klasse muss nach Hause. Die Familie eines Volksschulkindes schildert, wie Schulen und Familien auch noch sechs Monate nach Beginn der Krise ins Chaos gestürzt werden. Sie möchte anonym bleiben.

Schulkinder werden in „Teststraßen“ wie diesen auf Corona getestet
Schulkinder werden in „Teststraßen“ wie diesen auf Corona getestet © Wieser
 

Erster Schultag: Die neue Schultasche wird geschultert, die Schutzmaske ohne Murren aufgesetzt und die prall gefüllte Schultüte in Händen stolz die Schwelle zur Volksschultür überschritten. Endlich ein Schulkind!
Eine Woche später, Montagmorgen: „Ich will jetzt los in die Schule!“, drängelt das Kind. Die Lehrer seien lieb, die Mitschüler auch, das Essen schmecke fremd, aber gut. Am Vormittag klingelt dann das Handy, die Schule ist dran: Das Kind sei bitte sofort abzuholen und darf bis zur nächsten Woche nicht mehr kommen. Eine Person, die sich in der Klasse aufgehalten habe, habe jetzt Corona.

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Danke für Ihr Verständnis.

stadtkater
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Alle Verantwortlichen haben wohl die letzten 6 Monate geschlafen!

Und jetzt brennt der Hut, weil nichts funktioniert und alles ewig lang dauert.

Welche Unfähigen sind hier am Werk und wer ist verantwortlich?

kathisara
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Wir haben nach 6 Tagen immer noch kein Ergebnis...

Der obige Bericht ist ja harmlos. Unser Kindergartenkind muss 10 Tage in Qurantäne, wurde letztes Samstag getestet und es ist immer noch KEIN Ergebnis da. Die Eltern wurden NICHT getestet. Wir haben uns privat (! KOSTEN!) testen lassen und hatten das negative Ergebnis innerhalb 12h!!!! Eine 2 Klassengesellschaft?

altbayer
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Privatwirtschaft - Beamte

Das ist keine 2-Klassengesellschaft.
Da kommt einfach nur der Unterschied zwischen Privatwirtschaft und öffentlichen beamteten System zu Tage - von dem viele Poster hier nichts wissen wollen.

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Wer bitte gibt bei einem Erfahrungsbericht rot?

Liest die zuständige Landesrätin hier mit?

mobile49
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eher

ja
und ihre erfüllungsgehilfen

AdeodatusderZweite
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Ja ja liebe Medien,

die Lage ist an Dramatik nicht zu überbieten. Wortwahl, Rotschrift, Fettschrift, Rufzeichen,...
Schon mal dran gedacht, dass die Art der Berichterstattung in dieser sensiblen Zeit mehr als kontraproduktiv ist? Und sie hören nicht damit auf...

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
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Ist in sogenannten Qualitätszeitungen nicht besser.

Der Journalismus ist generell am Sand in Österreich.
Die Politik ist schon schwach - die Medien sind aber noch viel schwächer. Leider

crawler
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Ich glaube nicht

dass der Journalismus generell am Sand ist. Es ist nur so, dass Medien auch etwas kosten. Alle können nicht so handeln wie der ORF, wo man verpflichtet ist zu zahlen, auch wenn einen die ORF- Sender nicht einmal interessieren. Bei Zeitungen spielt Auflagenstärke eine Rolle. Dazu gehören eben auch Schlagzeilen. Ich glaube aber sehr wohl dass sich die Kleine Zeitung bemüht ausgeglichen und sachlich zu informieren. Es gehören aber auch "Aufreger" dazu, um Diskusionen anzuregen und im Fluß zu halten.

crawler
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Ich denke

die Maßnahmen haben nichts mit einem Wahlkampf zu tun. Es ist einfach die Sorge von Eltern um ihre Kinder, und natürlich auch der Verantworlichen in der Schule. Das Problem? Die Unverantwortlichen, die trotz aller Warnungen nichts dazu beitragen einer Ansteckungsgefahr entgegenzuwirken. Wenn etwas in die Hose geht, sind natürlich immer die Anderen die Schuld.

Wambacher
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Ttoppt diesen Testwahn

...was soll dabei herauskommen? Einfach aufhören damit. Corona hat sich bereits als saisonalen Grippe eingereiht. Wie lange also noch dieser Maßnahmenwahnsinn. Wenn wir jetzt auch noch anfangen, eine Influnzastatistik zu führen, dann sollten wir aufgrund der Infektionszahlen und der Angst vor Ansteckung gleich bis April daheim bleiben.
Vielleicht wäre es überhaupt ratsam, nie mehr aus dem Haus zu gehen. Koste es was es wolle :((

Mein Graz
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@Wambacher

Was dabei herauskommt?
Man findet infizierte Personen und kann durch Maßnahmen eine weitere Verbreitung eindämmen.
In weiterer Folge wird es weniger Erkrankte geben und damit das Gesundheitssystem nicht überlastet.

Ich könnte natürlich auch sarkastisch sagen: "Ja, testen wir nicht, dann gibts auch kein Corona!", allerdings ist Sarkasmus in diesem Forum von manchen nicht gern gesehen.

Wambacher
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Angstvirus greift um uns...

leider hilft da keine Maske! Bei Ihnen hat offensichtlich die Angstmache der Medien und der Regierung gegriffen. Gegen zu viel fürchten hilft, dass man bereit ist, auch kontroversielle Meinungen von anerkannten FachexpertInnen zuzulassen....und nicht alles zu glauben, was man so in den Medien vermittelt bekommt. Pressefreiheit ist seit Corona offensichtlich beim ORF nicht mehr das höchste Gut.
Warum macht die Regierung weiter wie bisher? Diese Frage brennt mir unter den Nägeln. Bestimmt nicht, weil es für unsere Gesundheit nötig ist. Die Folge: Kollateralschäden ohne Ende...

Mein Graz
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@Wambacher

Angstsymptome? Eher du:
Angst vor dem Ende der Pressefreiheit, Angst vor Kollateralschäden.
Und nebenbei noch Angst davor, was die Regierung denn so anstrebt, weil die Regierung vielleicht das Virus zu irgend was benutzt.

Möglicherweise beeinträchtigen die Viren DEINE Gesundheit nicht.
MIR gehts in erster Linie um meine Lieben, die gefährdet sind.

Balrog206
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Verzögern

kann man es maximal mit der jetzigen vorgeschrieben Lebensart mehr schon nicht !

mobile49
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warum funktioniert das in wien

trotz wahlkampf?
oder sollte man sagen, in der steiermark sind die türkisen schon gewählt und bis zur nächsten wahl rechnet man mit der bekannten vergesslichkeit des "stimmvolkes" ?
oder ist einfach das gesundheitsmanagement in wien weit besser?
fragen über fragen.........

Immerkritisch
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Wir

"müssen" die Zahlen in der Steiermark niedrig halten - deshalb!

redbull
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Funktioniert

Funktioniert in Wien genauso wenig.

mobile49
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oder

wenn man nicht testet gibt es keine "positiven" für die statistik

"tourismusgottseibeiuns"

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Testen, testen, testen - Theorie und Praxis:

Was nicht MACHBAR ist, ist nicht MACHBAR. Heißt übersetzt. ES GEHT NICHT.
Da kann uns was theoretisch vor Glück schreien lassen, in der Praxis klappts nicht.

Solange es keine Schnelltests gibt, müsst ihr euch an den Rat von mosaik53 halten:
" Alles kann man nicht kontrollieren, zumindest nicht so."

Es macht keinen Sinn, zwei Tage vor Ende der Quarantäne noch zu testen - man vergeudet nur wertvolle Ressourcen.

Und: Warum gehts in der Steiermark noch schlechter als in anderen Bundesländern. Die Hausaufgaben über den Sommer nicht gemacht?

Toyota11000
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Test

Test

mosaik53
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Alles ein Wahnsinn!!

Wie viele Mütter werden ihren Arbeitsplatz verlieren? Es gibt ja nicht unbegrenzte Pflegefreistellung.
Mir tun die Lehrer auch leid in dieser Zeit mit diesen völlig überzogenen Maßnahmen. Alles kann man nicht kontrollieren, zumindest nicht so.
Keine Gurgeltests für die Kinder. Warum nicht?

Li_La
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An erster Stelle

stehen für mich die Kinder und deten verstörenden und traumatischen Erfahrungen. DAS wird die Gesellschaft noch lange beschäftigen. Die Corona-Generation.

romagnolo
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Bald wird jeder jemanden kennen,

der sich nicht mehr auskennt.

joesiefee
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Genau ...

... aber DAS sagt uns Shorty nicht.

peter80
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Tjo

Irgendwie kapiert keiner das schlichweg die Kapazitäten nicht frei sind, wie bei einer Firma die in Anfragen über geht. . Rechnets mal hoch was es bedeutet für 600fälle.. Und nicht nur einen einzigen Fall pro tag das komplette kontakttracing und co zu machen. Das sind 10000 und mehr fälle pro tag und das jeden tag neu.. Sogar in deutschland das viel größer und mehr kapazitäten hat hat gesagt das es über 100 Fälle pro tag nicht wirklich erlauben das dies noch gut funktioniert. Was erwartet man bei ÜBER 600 In österreich? Das unsere behörden zig fach besser sind als die in Deutschland?

Kunz
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So is es

Und die Behörden sind für solche Situationen unterbesetzt. Das heißt aber nicht, dass die die arbeiten, schlecht arbeiten.