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Teures FehlverhaltenMüll im steirischen Kanal kostet jedes Jahr Millionen

Hygieneartikel & Co, die über die Toiletten entsorgt werden, machen den steirischen Kläranlagen zu schaffen. Die Coronakrise hat das Problem noch verschärft.

Ins steirische Abwassersystem (im Bild der Grazer Kanal) flossen seit 1972 3,6 Milliarden Euro © Jürgen Fuchs
 

Exakt 593 Kläranlagen sind in der Steiermark das ganze Jahr über im Dauerbetrieb, um kommunale Abwässer zu reinigen. Rund 19.000 Kilometer Kanalnetz, an das inzwischen 97 Prozent aller steirischen Hauptwohnsitze angeschlossen sind, speisen ihre Frachten in die Anlagen ein. Das geht aus dem druckfrischen Abwasserwirtschaftsplan des Landes hervor. Selbstredend, dass für den Erhalt dieses Systems jedes Jahr Millionenkosten anfallen – die jedoch höher sind, als es nötig wäre. Grund sind Fehlwürfe in die Toiletten, die spätestens an den Kläranlagen zu Problemen führen.

Kommentare (1)

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pescador
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8
Lesenswert?

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Das scheint ein weibliches Problem zu sein. Unmengen an Binden, Tampons und der ganze Kram landen im Kanal.