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Anders als BundeslehrerSteirische Pflichtschullehrer über 60 müssen an Schulen zurück

Während es den Bundeslehrern über 60 Jahren gestattet wird, nicht an die Schulen zurückzukehren, lässt die steirische Landesregierung für die Pflichtschullehrer keine derartige Ausnahme zu: Sie müssen ab Montag wieder zurück in die Klassen.

Auch Pflichtschullehrer, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, müssen zurück in die Klassen © contrastwerkstatt - stock.adobe.
 

Ab 18. Mai kehren bundesweit wieder alle unter 14-Jährigen Schüler in den Präsenzunterricht an den Schulen zurück. Unklar war bis dato, ob das auch für alle Lehrkräfte gelten muss. So hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) etwa für alle Bundeslehrer (Lehrer an Höheren Schulen), die das 60. Lebensjahr vollendet haben, eine Sonderregelung geschaffen: Wegen der immer noch vorhandenen Corona-Infektionsgefahr steht es ihnen frei, ob sie wirklich bereits in den Klassen stehen wollen. In der Steiermark fällt etwa jeder siebente Lehrer in diese Gruppe. Bleibt einer dieser Lehrer zu Hause, hat er allerdings nicht frei, sondern muss weiter im Homeoffice arbeiten.

Kommentare (12)
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Laser19
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Zuerst dachte ich an mangelnde gendergerechte Ausdrucksweise

es scheint aber doch nur Lehrer zu betreffen

Isidor9
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Bore-Out

In den letzten Wochen war ich viel spazieren. Als Angehöriger der Risikogruppe. Ich traf ,mit dem nötigen Abstand klarerweise, jede Menge Lehrer. Aber keine alten Pädagogen. Was sollen wir sonst machen, meinten sie. Boreout statt Burnout.

Isidor9
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Freizeitstress

Die Gymnasialprofessoren laufen Gefahr in einen unerträglichen Freizeitstress zu schlittern. Wochenlang Sommerferien , Herbstferien, Weihnachtsferien, Semesterferien, Osterferien , Pfingstferien, Fenstertage, Krankenstände und Kuren . Jetzt seit Wochen keine wirklich anstrengende Arbeit , bei voller Bezahlung.

AIRAM123
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Naja, Zeit ist es eh für Ideen...

Die Schulen schaffen zum Teil keine Notbetreuung als Parallelbetrieb. Schulwarte und Reinigungshilfen werden angefragt für diese Betreuung. Die Bildungsdirektion schaltet auf Durchzug. Die SchulleiterInnen sind voll unter Druck. Vielleicht geht es so...

kritiker47
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Ja, und ?

Gute und engagierte LehrerInnen machen dies lobenswerteweise sicher pflichtbewusst und Jene, die jetzt jammern, sollten sich im klaren darüber sein, dass sie ein Berufsleben lang NICHT zu den Unterprivilegierten zählen mussten, oder ?

erstdenkendannsprechen
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wenn sie meinen, dass pflichtschullehrer irgendwie privilegiert sind,

dann leben sie in einer eigenen welt und haben keine ahnung, was dieser beruf wirklich bedeutet.
pflichtschullehrer sind nicht sonderlich gut bezahlt und die arbeit mit kindern fordert anders, als es zb. in einem job der fall ist, in dem ich eine und wieder eine und wieder eine person als kontakt habe (hier habe ich 25 kinder zugleich). und die elternarbeit ist nichts, was ich heute machen will.
wenn sie es aber so sehen: ab an die pädagogische hochschule, engagierte pflichtschullehrer werden mehr denn je gebraucht! (und dazu dazu ja all die privilegien, ihrer meinung nach)

jaenner61
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warum auch nicht?

tausende arbeitnehmer 60+ müssen ihre arbeit, mit mehr kundenkontakt (zb handel) auch verrichten! noch dazu haben diese leute jetzt im sommer meistens nicht mehr als zwei wochen urlaub. ich glaube, das 60+ lehrern sehr wohl zugemutet werden kann, die paar wochen bis zu ferienbeginn zu arbeiten, noch dazu ist es ihnen möglich, auf das richtige verhalten der schüler einfluss zu nehmen (was zb im handel den kunden gegenüber sicher nicht so einfach funktioniert)

erstdenkendannsprechen
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ferien ist kein urlaub (nur teilweise),

handelsangestellt können sich besser schützen als eine vs-lehrerin mit 18 kindern in der klasse, in einem raum - lüftung nicht dauerhaft möglich.
äpfel mit birnen vergleichen...

petger
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Motivation

Auf die Schleimspur der Frau LR könnte ich verzichten.

Pelikan22
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Unterschwellig?

Nur keine Angst! Wenn eine Lehrerin/ein Lehrer mit Leib und Seel' ihren/seinen Beruf ausübt, dann bleibt sie/er bis zum letzten Tag vor der Pension begeistert!

erstdenkendannsprechen
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oder er/sie erkrankt vor der pension an covid

und erlebt sie dann nicht mehr. aber vielleicht erkrankt er/sie mit begeisterung.

Pelikan22
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Der hält dann sicher die Abstandsregeln ein ....

und ist nicht so leichtsichtig wie Sie! Mit ihrer Einstellung müssten Sie lebenslang Rentner sein!