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Kaum AngeboteArbeitsmarkt für Ferienjobs eingebrochen

Sommerjobs: Angebot und Nachfrage sollten zurzeit auf Hochtouren laufen. Doch der Markt ist um 90 Prozent eingebrochen. Auch bei Pflichtpraktika ist die Situation nicht einfach.

Schwierige Jobsuche
Schwierige Jobsuche © Meilinger
 

Etwa 3000 Ferialstellen sollten unter normalen Umständen derzeit in der größten steirischen Jobbörse, Logo, ausgeschrieben sein, aktuell findet man hier nur einsame 300.

„Wir verzeichnen einen enormen Einbruch seit Mitte März“, berichtet Thomas Doppelreiter, Logo-Projektleiter. „Das Problem ist einerseits, dass viele Firmen nicht wissen, ob sie im Sommer auf Kurzarbeit sein werden, und andererseits, dass viele Mitarbeiter jetzt aufgefordert werden, ihren Urlaub aufzubrauchen. Somit werden im Sommer weniger Ferialpraktikanten gebraucht, die normalerweise diese Lücke füllen. Das ist ein großes Problem“, erklärt Doppelreiter.

Aber auch die Nachfrage seitens der Jugendlichen ist stark zurückgegangen, weiß der Projektleiter: „Sie wissen nicht, ob sie im Sommer arbeiten können und wie die Situation in der Schule aussehen wird. Vieles ist unklar.“ Hinzu kommt, dass Jugendliche, die zum Teil eine Zusage bekommen haben, nicht wissen, ob das Angebot für den Sommer noch steht. Doppelreiter rät: „Unbedingt nachfragen!“ Jugendliche, die auf der Suche nach Praktika sind, können sich direkt auf der Logo-Homepage informieren, „leider eben mit sehr wenigen Angeboten. Ein paar mehr finden sich im eJob-Room des AMS.“

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