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MedikamentenmangelKrebsmedikamente fehlen, Patienten sagen: "Es ist zum Verzweifeln"

Weil Arzneimittel nicht lieferbar sind, musste eine Patientin um ihre Krebsmedikamente kämpfen, diese im Ausland bestellen und selbst bezahlen. Das ist leider kein Einzelfall. Apotheken versuchen zu helfen.

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Apotheker suchen verzweifelt nach Alternativen
Apotheker suchen verzweifelt nach Alternativen © APA/Barbara Gindl
 

Es ist kaum zu glauben, dass so eine Situation in Österreich heute überhaupt möglich ist. Eine Krebspatientin muss um ein Medikament, das sie täglich einnehmen soll, kämpfen. Denn plötzlich ist das Präparat aufgrund des herrschenden Medikamentenmangels nicht mehr lieferbar – wie kürzlich ein Schilddrüsenmedikament (wir berichteten).

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Danke für Ihr Verständnis.

catdogbeba
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Außerdem: Gesundheitskasse.

Wenn ich gesund bin bleib ich dieser Neuinstallation so weit entfernt, wie nur möglich

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schulzebaue
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das

ist auch der sinn der sache.

was aber ist im krankheitsfall?

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catdogbeba
1
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Österreich

wird zum Schwellenland! Endlich geschafft!

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wedef1
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Die wahre Grund

Der wahre Grund für die Lieferprobleme ist folgender: wenn ein Medikament den Patentschutz verliert, treten die Nachahmer auf den Plan. Die Krankenkasse verhandelt dann den Preis in den Boden. Um diesen Preis liefern dann die Originalhersteller nicht mehr, weil es einfach nicht kostendeckend ist. Die Nachahmer produzieren zum Großteil im asiatischen Raum. Da kommt es nicht nur zu Lieferengpässen, sondern auch immer wieder zu Qualitätsproblemen. Die Orginalhersteller würden die Liefersicherheit gewähren, doch dazu müsste ein entsprechender Preis bezahlt werden.

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wedef1
1
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Die wahre Grund

Der wahre Grund für die Lieferprobleme ist folgender: wenn ein Medikament den Patentschutz verliert, treten die Nachahmer auf den Plan. Die Krankenkasse verhandelt dann den Preis in den Boden. Um diesen Preis liefern dann die Originalhersteller nicht mehr, weil es einfach nicht kostendeckend ist. Die Nachahmer produzieren zum Großteil im asiatischen Raum. Da kommt es nicht nur zu Lieferengpässen, sondern auch immer wieder zu Qualitätsproblemen. Die Orginalhersteller würden die Liefersicherheit gewähren, doch dazu müsste ein entsprechender Preis bezahlt werden.

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muckgre
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China

Die meisten Medikamente werden eben aus Kostengründen in China erzeugt und die Pharmaindzstrie verkauft aus Geldgier ihre Medikamente in Ländern wo sie einen höheren Preis bekommen. Das Ende des Kapitalismus naht.

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tannenbaum
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Wie

lange lässt sich das der Österreicher gefallen! Da bezahlt er Versicherung, und das nicht wenig, und bekommt dann nichts, wenn er was braucht! Warum hat die ÖVP einen Freiheitlichen zum Chef der neuen ÖGK gemacht? Ist da nicht das Chaos programmiert?

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HerbertRinnhofer
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Entwicklungsland Österreich

Ist das die versprochene Gesundheitsreform von S.Kurz & Co.?

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Carlo62
14
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Das ist ein europaweites Problem...

...da die Pharmariesen die Herstellung der Wirkstoffe nach Indien und andere unzuverlässige Länder ausgelagert haben. Aber gegen Deine Kurzphobie gibt es genügend Medikamente am Lager!

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tannenbaum
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Jetzt

beginnt die von den Schwarz-Blau Wählern so bejubelte Zerstörung der ehemaligen Gebietskrankenkassen ihre Wirkung zu zeigen! Endlich können die Profitöre und nicht mehr die Beitragszahler über die Verwendung des Geldes bestimmen! Und das ein FPÖLER zum Chef der neuen ÖGK gemacht wurde, wird auch nicht gerade dazu beitragen, dass daraus einmal was vernünftiges werden kann!

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DocMike81
0
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Was ich nicht verstehe

..warum die Patientin das Präparat selbst bezahlen musste. In so einem Fall kann der Hausarzt auch das ausländische Präparat über die Krankenkasse bewilligen lassen (chefärztliches Ansuchen), bei mir kommt das ca alle 2 Wochen einmal vor, da gabs noch nie ein Problem...

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Aleksandar
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Naja

wenn die Produktion sämtlicher Dinge (auch Medikamente) in ferne Länder ausgelagert wird (man erhält ja nicht einmal mehr ein schlichtes Stempelkissen, das in Österreich hergestellt wird) braucht man sich nicht zu wundern.

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