AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Steirische LandtagswahlDas Ergebnis zeigt: Rot und Blau sind weiter auf Talfahrt

Nach 14 Jahren ist die Volkspartei in der Steiermark wieder auf Platz eins. Die SPÖ bricht ein, die FPÖ stürzt ab. Der Landtag ist mit sechs Klubs – samt den Grünen, der KPÖ und den Neos – bunt wie noch nie.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Niederlage für SP-Chef Schickhofer
Niederlage für SP-Chef Schickhofer © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Gerät ein Hang in Bewegung, ist ein Erdrutsch nicht aufzuhalten. So setzt sich der Trend der Nationalratswahl in der Steiermark fort: Türkis ist kräftig im Aufwind, die ÖVP von Hermann Schützenhöfer holt sich im vorläufigen Endergebnis nach 14 Jahren mit 36,6 Prozent (+7,6 %) wieder Platz eins zurück, den sie 2005 zum ersten Mal seit 1945 an die SPÖ verloren hatte. Die Grünen mit Sandra Krautwaschl verspüren weiter die Klimawandel-Thermik und sind mit 12,2 Prozent (+5,5 %) in der Steiermark erstmals zweistellig. Auch die KPÖ mit Claudia Klimt-Weithaler legt auf 6,1 Prozent (+1,8 %) zu und die Neos rund um Niko Swatek ziehen mit 5,4 Prozent (+2,8 %) erstmals als sechste Partei in den Landtag ein. So bunt war das Landesparlament noch nie.

Kommentare (2)

Kommentieren
Sam125
0
0
Lesenswert?

Ja, liebe Blau/Roten Parteien,der Mistrauensantrag gegen die letzte Regierung

und die Abwahl der selbigen, nach dem von Herrn Strache heraufbeschworenen Ibiza-Affäre rächt sich gnadenlos! Inzwischen wurden auch noch die Grünen durch die "Klimakivistin Greta" aus der verstaubten Schublade geholt und schon schaut es für Rot /Blau sehr schlecht aus! Mein Mitgefühl hält sich allerdings in Grenzen! Macht wieder richtige Politik und die Wähler werden auch wieder kommen und die größte Partei,nämlich die Nichtwähler,werden auch wieder auf der Wähler Liste, als reguläre Wähler aufscheinen !!

Antworten
Geerdeter Steirer
0
10
Lesenswert?

Es ist und war eine logische und nachvollziehbare Folge das die Entscheidungen so gefallen sind, .......

einzig und allein die Wahlbeteiligung ist vom demokratischen Gedanken und Tun her schon mit knapp 54% erschreckend niedrig, anscheinend ist es der Hälfte der Bürger wichtiger zu lamentieren und zu kritisieren anstatt das demokratische Wahlrecht wahrzunehmen !

Die soziale Gerechtigkeit als Voraussetzung für freie und faire Partizipation – soziale Rechte sowie die Reduzierung von sozioökonomischer Ungleichheit sind also grundlegende demokratische Ziele. Soziale Rechte sollen dabei einen angemessenen Lebensstandard ermöglichen und Risiken abfedern. Sie beinhalten beispielsweise das Recht auf Wohnraum, faire Arbeitsbedingungen, Gesundheits- und Altersversorgung.
Zum anderen müssen die BürgerInnen durch politische Partizipation – allen voran durch Wahlen – selbst entscheiden können, wie die Balance zwischen Freiheit und Gleichheit gestaltet werden soll: Sie kontrollieren ihre RepräsentantInnen, indem sie diese wiederwählen oder ersetzen.

Anscheinend sind diese demokratischen Vorausetzungen vielen Leuten abhanden gekommen oder sie ignorieren sie im immer mehr Überhand nehmenden Egoismus sowie ICH denkender Starrsinnigkeit !
Eben mit der immer mehr zunehmenden wie schon vorherrschenden Einstellung "Hauptsache mir geht's gut, was die anderen machen geht beim Allerwertesten vorbei" !

Antworten