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Unseriös, gefährlichSteirische Bildungsdirektion lehnt Lehrer-App ab

Bundesweit schlägt die Lehrer-Bewertungs-App "Lernsieg" hohe Wellen. Auch in der Bildungsdirektion Steiermark, die diese App "unseriös" nennt. Es bestehte "akute Gefahr einer unsachlichen, subjektiven Bewertung".

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Elisabeth Meixner, Bildungs-direktion für Steiermark
Elisabeth Meixner, Bildungs-direktion für Steiermark © ballguide
 

"Grundsätzlich gibt es gegen die Evaluierung des steirirschen Lehrpersonals nichts einzuwenden", schickt Elisabeth Meixner voraus. 

Kommentare (23)

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beneathome
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Die Lehrer-Gewerkschaft-checkt gar nix!

Unter dem Moto, nur nichts an unserer Behaglichkeit ändern oder wir müssten sonst wirklich mal Leistungsdruck aushalten. Da müssen wir aber erst mal studieren was das ist, Leistungsdruck. Natürlich nicht in unserer kurzen Freizeit.
Aber ehrlich ungefiltertes Feedback ist doch verpönt und verboten, oder!?.
Da wird sich unsere mächtigste Gewerkschaft wohl durchsetzen. Wo kommen sonst noch hin!?
Änderungen bringen neue Chancen. Schön, aber nicht mit uns. Wir sind lieber dagegen.

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Elli123
9
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Sinn des Apps...

ist wohl der subjektive Eindruck der Schüler, wie es der subjektive Eindruck der Gäste bei Hotelapps ist, die ja auch keine *Tourismus-Experten^ sind. Und trotzdem sagen sie einiges aus...

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pennitz1
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Es geht um Menschen

Lehrer arbeiten in einem immer schwieriger werdenden Umfeld. Zahlreiche Aufgaben, die die Gesellschaft nicht mehr zu leisten vermag, werden ihnen aufgebürdet. Burnout und Überlastung sind oft die Folge.
Nun können Schüler in einer neuen App per Mausklick darüber abstimmen, ob ein Lehrer gut oder schlecht arbeitet. Eine Kommentarfunktion ist nicht vorgesehen, konstruktive Rückmeldung nicht möglich. Es gibt keine Garantie, dass derjenige, der bewertet, überhaupt Schüler ist. Die Angabe der Handynummer reicht als Identifikation. Hanen womöglich die Geldgeber Interesse daran, so einfach an unzählige Handynummern von Schülern zu gelangen?
Wo bleibt hier der Datenschutz, wo werden die Rechte des/der Einzelnen gewahrt? Der Willkür sind Tür und Tor geöffnet.
Hier geht es um Menschen und deren Grundrechte, nicht um die Bewertung von Waren, Hotelzimmern oder eine Pizzabestellung!
Dass die Gewerkschaft mit allen rechtlichen Möglichkeiten ihre Mitglieder gegen eine derartige öffentliche Anprangerung schützt, ist ihre Pflicht.
Wer sich regelmäßig in sozialen Netzwerken bewegt, weiß genau, wie schnell ein sogenannter "Shitstorm" entstehen kann, dem der Betroffene wehrlos ausgesetzt wäre.
Und natürlich kann der Vorgang negative Auswirkungen auf den Unterricht und das Verhältnis zwischen Lehrern und ihren Schülern haben. Hat sich niemand überlegt, was es bedeutet, wenn man als Lehrer bei jedem Wort aufpassen muss, weil womöglich unmittelbar danach die App-Bewertung droht.

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AIRAM123
6
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In der Bildungspolitik reden alle wichtig mit

... nur nicht die „Kunden“. Die haben nichts zu sagen/melden.
Mann will sich nicht mal ein Feedback anhören. Naja, so entsteht halt sowas. Und das gäbe es einiges zu sagen/bewerten... Sehr gutes wie äußerst schlechtes

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schenner80
1
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Kunden?

Damit Lernen erfolgreich gelingt, sollten alle Beteiligten ihren Beitrag leisten: Lehrer/innen durch fachliche Kompetenz, Pflichtbewusstsein, Empathie, Verständnis, ein gutes Gespür für und einen guten Draht zu den ihnen anvertrauten Schülern / Schülerinnen, aber auch Schüler/innen durch ihre Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, Schwierigkeiten zu meistern, sich anzustrengen, notwendige Regeln zu befolgen, sich als Teil der Gemeinschaft zu sehen, und bis zu einem gewissen Alter der Kinder auch die Eltern. Und alle Beteiligten durch gegenseitigen Respekt.
Schüler/innen sind nicht die Kunden/Kundinnen von Schulen oder gar Lehrern/Lehrerinnen, sondern Teil der Schulgemeinschaft.

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AIRAM123
5
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Ach - wirklich

... das fällt manchmal halt erst spät auf, dass sie auch dazu gehören

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wahrheitverpflichtet
16
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und alle wissen es!

ich habe 2 kinder! Mein Sohn besuchte ein Gymnasium inn Klagenfurt dann die kinder Hort pädagogische Lehranstalt in klgf! Schon mein Sohn hatte in diesen Gymnasium mit 3 Pädagogen innen große Probleme, der eine meinte aus im wirt nie was ( Prof Mathematik) Die ZEICHENLEHRERIN SOGENANNTE PROFESSORIN hat eine Methodik mit den jugendlichen um zu gehen das sich eine klasse geweigert hat die klasse zu betreten wenn sie unterrichtet, jetzt hat meine Tochter diese Pädagogin als ich den Direktor sagte wie er es zu lassen kann das diese Professorin über haupt noch unterrichtet meinte er nur was soll ich machen mir sind die Hände gebunden ich soll doch versuchen mit den Lehrkörper zu reden! DIESE LEHRERIN LEST DIE KLASSE IM MAL UNTERRICHT ALLES HERRICHTEN SAGT DANN WAS VERLANGT WIRT BZW ES RÜHRT KEINER WAS AN UND STEHEN BLEIBEN DANN VERLEST SIE DEN KLASSENRAUM KOMMT NACH 25 Minuten wieder rein und macht die klasse runter warum diese nicht fertig ist usw! UND was wurde hier alles schon unternommen sie stehe vor der Pension usw man weiß von diesen Problemen usw ich habe den Direktor ins Gesicht gesagt das ich hoffe das ein kind einmal das Handy raus nimmt und diese psychische folter aufnimmt das ist verboten bzw gesetzlich untersagt meinte der HR ich aber psychische abartige folter auch! ALSO Jugendliche Hände raus video auf aufmahne das Handy kann man ja so platzieren das es keiner sieht dann schul Psychologen innen einschalten und im gleichen Atemzug die presse am besten den Falter

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hfg
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Was soll da gefährlich sein

Gefährlicher sind da viele, um es vorsichtig auszudrücken weniger gute Lehrer. Diese App kann eigentlich keinen Schaden anrichten. Ich verstehe die Aufregung nicht. Die Lehrergewerkschaft soll einfach eine bessere machen.

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Stadtkauz
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Frau Meixner

Ist die Gefahr einer subjektiven Bemerkung durch Lehrer nicht gegeben?
Also, wenn ich da an meine Schul/Studienzeit denke, fallen mir schon einige Vorfälle ein.

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gerbur
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@Stadtkauz

"Bemerkungen" sind immer subjektiv!

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Stadtkauz
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@gerbur

Die Rechtschreibkorrektur des Handys macht mitunter was sie will und nicht ich.

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Stadtkauz
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Sorry

Statt Bemerkung ist Bewertung gemeint.

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gerbur
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@Stadtkauz

War ja eher scherzhaft gemeint, aber klar, jede Bewertung enthält subjektives Element. Gott sei Dank! Denn das relativiert vieles und man sollte Schülern das auch sagen!

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gerbur
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Sturm im Wasserglas!

Die App stirbt einen schnellen Tod. An jeder Schule weiß man über jeden Lehrer schon durch Mundpropaganda genauestens Bescheid. Der Ruf von Lehrern entwickelt sich über Jahre, er ändert sich auch nicht und wenn nur über einen sehr langen Zeitraum. Diese App ist in ihrem Anspruch eigentlich nur lächerlich. Unsagbar peinlich wenn sich eine Vertreterin der Schulbehörde in deren Verantwortungsbereich die Beurteilung von Lehrern fällt an einer solch kindischen App reibt.

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Elli123
27
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Thermenverfehlung

Es geht nicht um irgendeine Pseudo-"Qualitätsentwickung" sondern um die Bewertung jedes einzelnen Lehrers. Das wurde und wird von den Bildungsbehörden und ihren Repräsentanten weiterhin verschlafen. Jedenfalls wird auf die Schülermeinung kein Wert gelegt!

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gerbur
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@Elli123

Bewertungen dieser Art setzen aber eine Mindestqualifikation voraus. Schülermeinungen zu diesem Thema sind schlicht und einfach irrelevant. Eigentlich unglaublich, dass auch nach dem ABGB nicht voll rechts- und geschäftsfähige Personen ihren Senf zu Dingen abgeben dürfen von denen sie so gar nix verstehen.

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gm72
13
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Liebe Frau Bildungs-Direktorin,

dann bitte führen Sie eine valide Erhebung durch! Zeitnah wäre angesagt. Sie hätten ja gar nicht warten müssen, bis eine App erheint, die Sie für gefährlich halten. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es höchst an der Zeit wäre für eine Qualitätsüberprüfung des Lehrkörpers. Ich habe unzählige Beispiele nicht nur aus der eigenen schulischen Karriere (von denen werden die wenigsten noch aktiv sein), aber auch aus jener meiner Kinder. So etwa ein Physik-Professor an einem Oberstufenrealgymnasium, für den Physik ein Fremdwort zu sein scheint. Da wird überhaupt nichts gelehrt. Basis für ein nachfolgendes Studium = Null. Dies ist nur ein Beispiel...
Also dringende Bitte: Handeln Sie!

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Aleksandar
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Hallo ...

Es gibt ja SQA - Schulqualität Allgemeinbildung :-)

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Aleksandar
23
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Widerspruch

Aussagekräftiger ist sicher diese "App" als SQA!!!
Auch wenn auch "die akute Gefahr einer unsachlichen, subjektiven Bewertung, die keinen empirischen Maßstäben unterliegt" (Meixner) besteht, diese Bewertung bringt Leben in das triste Schulleben. "SQA" ist ein Kunstprodukt, das ahnungslose, sich selbst verwirklichen wollende Möchtegernprofis entwickelt haben, mit denen sie alle nerven.
Wenn SQA dann auf jeden Fall die App "Lernsieg".
Oder hat da wer Angst ....

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Puschl
8
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Was ist los mit Ihnen?

Sie wollen es nicht verstehen, Aleksandar! Lesen Sie doch meinen Kommentar im anderen Artikel.
Welche gemeinsinnigen Gedanken haben Sie, dass dies das "triste Schulleben" aufpeppen soll...?!!
Für Mitmenschen haben Sie offenbar nichts übrig..... oder Sie gehören möglicherweise zu genau denjenigen, die eine miese Schullaufbahn hinter sich haben und gerne einem Lehrer damit eins "auswischen" würden!
Nochmal: NIEMAND hat was davon!

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Aleksandar
3
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Unsinn

Bewertungen mit dieser App sind das, was sie sind: unzuverlässig.
Manche Lehrer/innen werden sie ignorieren, andere vielleicht durchsehen. Jede/r weiß dann selbst, ob die Bewertung zutreffend ist oder nicht. Ist sie nicht zutreffend, wird sie ignoriert, hat sie ein Körnchen Wahrheit, regt sie zum Nachdenken an. Ich seh das nicht so negativ. Ich denke, es können manche schon davon profitieren. Schüler/innen sind nicht so bösartig, wie ihnen unterstellt wird.

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Puschl
1
4
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Ziel, sich zu verbessern

Mhhh.... ja schön und gut, aber ist das "Ignorieren" einer negativen Bewertung zielführend?
Der Bewerter hat ja einen Grund und wenn die Zielperson nicht erfährt, in welchem Bereich sie was falsch gemacht hat, wie soll sie sich dann verbessern?

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Aleksandar
1
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Denken

Ich gehe davon aus - vielleicht ist es naiv - dass die meisten Lehrerinnen und Lehrer denken können. Sie können in der Regel sehr wohl einschätzen, wie effizient ihre Arbeit ist, wie respektvoll oder respektlos sie mit den Schülerinnen und Schülern umgehen usw. Somit sind sie auch in der Lage (für sich selbst) zu beurteilen, wie gerechtfertigt die Kritik (positiv oder negativ) ist. Ist sie negativ, kann eine Lehrperson sehr wohl einschätzen, ob sie gerechtfertigt ist oder nicht. Ist sie nicht gerechtfertigt, wird sie ignoriert. Ist sie gerechtfertigt, kann sie natürlich auch verdrängt werden, man rationalisiert und gibt sich zufrieden (=Lehrer/in fehl am Platz) oder man denkt darüber nach und bemüht sich, Fehler auszumerzen (=engagierte/r Lehrer/in).

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