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Sonderverordnung Land friert die Shoppingcity Seiersberg ein

Nun also doch: Weil vom Höchstgericht neues Unheil droht, soll eine Sonderverordnung die Shoppingcity Seiersberg endgültig legalisieren.

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Shoppingcity Seiersberg beschäftigt Politik und Gerichte
Shoppingcity Seiersberg beschäftigt Politik und Gerichte © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Vorgestern war Jubiläum: Seit drei Jahren und zwei Tagen liegt ein brisanter Antrag der Gemeinde Seiersberg in der Landesregierung. Begehrt wird eine Einzelstandortverordnung für die Shoppingcity Seiersberg (SCS) – und damit die volle rechtliche Sanierung des wegen seiner enormen Größe noch immer umstrittenen Einkaufstempels.

Kommentare (10)

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KarlZoech
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1
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Dazu sage ich nur: Ein kleiner Gewerbebetrieb, ein kleiner Häuslbauer,

hätte wohl keine Chance, dass ein nicht gesetzeskonform hingestelltes Bauwerk nachträglich durch Sonderverordnung legalisiert wird.
Also liegt hier Ungleichbehandlung vor.

PS. Ich dieses riesige Einkaufszentrum hat es mich im Lauf der Jahre nur zwei Mal verschlagen, damit ist mein lebenslanger Bedarf daran gedeckt.

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checker43
0
4
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Der

Schickhofer soll nicht von Anstand und Moral reden, so lange er mithilft, Gesetze zu beugen und bloß nicht am Großkapital und der Bauindustrie anstreifen will. So wird das nichts, SPÖ. (Von der ÖVP war sowieso nichts anderes zu erwarten).

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stprei
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Top big to fail?

Leider führen solche Entscheidungen zu Politikverdrossenheit.

Hier wird - zulasten von ganzen Regionen und nur im Sinne einer einzigen Gemeinde - ein rechtlich unhaltbares Konstrukt nachträglich legalisiert.

Lang will wohl seinen Parteifreund in Seiersberg unterstützen.

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calcit
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7
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Dann bitte aber gleiches Recht für alle...

...und eine Sonderlösung und nachträgliche Genehmigung auch für alle anderen Betriebe und Häuslbauer die nicht ganz gesetzeskonform sind...

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hagenau
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eingefroren..

wird von der Landesregierung damit auch der Ländliche Raum. Die Region Graz u. Umgebg darf sich weiter mit dem Titel "höchste Konzentration von Einkaufszentren in ganz Europa" schmücken. Übrigens: Eine Pflicht zur Offenlegung von Parteispenden und Strafbarkeit bei Zuwiderhandeln wäre auch in diesem Fall hilfreich, Ibiza läßt grüßen.
Peter Hagenauer, Graz

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khst
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ist eh klar -

die Roten, die ja sooooooooooooooooooo sozial sind - besonders wenn es um ihre Pfründe geht

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meercatze
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Boykott

Die ganze Angelegenheit ist ein einziger Skandal, nicht zuletzt seitens der Konsumenten, die diesen illegalen Tempel stürmen. Die Autokennzeichen in der Gegend legen den Verdacht nahe, dass es dieselben sind, welche sich über sterbende Ortszentren und mangelnde Arbeitsplätze am Land beschweren. Für Seiersberg bleibt (da es so oder so zu keinem "Rückbau" kommen wird): Boykottieren.

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paulrandig
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meercatze

Tu ich schon seit Jahrzehnten. Ich glaube, seit es das Center gibt, war ich zweimal beim Merkur und einmal bei den Goldenen Kugeln. Wenn ich alle zwei Jahre mal jemanden aus Goodwill hinbegleite, wird mir wieder schlagartig klar, dass das kein Habitat für mich ist.

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mangogue
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Expertenregierung für die Stmk?

Wenn das alles so lange dauert und nichts entschieden wird, sollte man an die Einsetzung einer ExpertenRegierung in der Steiermark denken ... vielleicht klappt`s ja dann?

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paulrandig
7
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Meinetwegen.

Bevor der Koloss allerdings legalisiert wird, müsste ein Nachweis verlangt werden, dass 50% des Kundenverkehrs mit Öffis erfolgen kann. Das wäre ein Spaß...

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