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Jakob HillerEin Chronist der Waldheimat

Steirer des Tages: Jakob Hiller dokumentiert seit Jahrzehnten Peter Roseggers Waldheimat fotografisch. Zum 70er gibt es ein neues Buch von ihm.

Jakob Hiller beim Krieglacher Roseggerdenkmal © Heike Dobrovolny
 

Seit seiner Pensionierung als Einrichtungsberater vor zehn Jahren gibt es für Jakob Hiller keine Kompromisse mehr, er widmet sich fast ausschließlich der Fotografie und dem Werk von Peter Rosegger. „Mit Fotografie kann man die Zeit festhalten“, meint Hiller euphorisch. Sein Lieblingsmotiv ist die Landschaft seiner Heimat – und das ist Peter Roseggers Waldheimat.

Hillers erster Kontakt mit Rosegger fand in der Kindheit statt, als er mit seiner Familie neben das Krieglacher Landhaus zog. Der kleine Jakob wunderte sich über die vielen Reisebusse und bekam zur Antwort, dass die alle Rosegger besuchen kommen.

Erst in den 80er-Jahren führte ihn Hans Bruggraber wieder auf die Fährte Roseggers. Bruggraber, der das Hotel und Gasthaus „Waldheimathof“ am Alpl führte, zeigte Hiller die Reste des Knittler Anwesens und machte ihn auf das Bauernsterben aufmerksam. In den 90er-Jahren begann Hiller dann mit der fotografischen Dokumentation der Nachbarhöfe des Kluppeneggerhofes am Alpl, die Rosegger beschrieben hatte.

2013 ist daraus ein erstes Buch entstanden: „Peter Roseggers Nachbarn“ war der Einstieg in die Aufarbeitung Roseggers, kombiniert mit seinen Fotografien. Es folgten die Bücher „Alpler Peterl“, „Peter Rosegger und das Essen“, „Peter Rosegger und die Liebe“ und „Peter Rosegger und der Humor“, die der Steirer jeweils mit Co-Autoren herausgab.

Roseggers humoristische Seite zeigt Hiller auch in seinem neuesten Buch „Heitere Geschichten“, das er gemeinsam mit Irene Pfleger am 8. Februar präsentiert. Mit der Buchpräsentation feiert der gebürtige Krieglacher auch seinen 70. Geburtstag.

Zur Person

Jakob Hiller, geb. am 5. Februar 1949. Gelernter Tapezierer, arbeitete 45 Jahre als Einrichtungsberater in Krieglach.
2013 erstes Buch über Peter Rosegger – am 8. Februar wird das jüngste Werk, „Heitere Geschichten“, präsentiert.


Seit 40 Jahren ist Jakob Hiller im Vorstand des Roseggerbundes und seit 1974 ist er Obmann des Krieglacher Fotoklubs. Seine Fotografien sind nicht nur in seinen Büchern und Bildbänden verewigt, sie wurden auch schon in zahlreichen Ausstellungen gezeigt. Zudem erhielt er den Steirischen Förderpreis in Fotografie.

Derzeit erwandert Hiller mit seiner Kamera wieder die heimatliche Bergwelt. Man kann sich denken, dass das nächste Buch damit zu tun haben wird, denn fertig ist er noch lange nicht.

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