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LKH MürzzuschlagBombendrohung: "Patienten waren gefasst"

Nach einer Bombendrohung ist am Donnerstagnachmittag die Evakuierung des LKH Mürzzuschlag eingeleitet worden. Hunde konnten keine Hinweise auf eine Bombe finden, Patienten und Personal kehren wieder zurück.

Die Patienten wurden in einem Pflegeheim untergebracht © (c) Kleine Zeitung/Ulf Tomaschek
 

Nach einer anonymen Bombendrohung heute um 14.31 Uhr wurde das LKH Mürzzuschlag geräumt. Eine anonyme Anruferin hatte am Telefon gesagt, eine Bombe ist im Gebäude platziert.

Knapp über 60 Patienten wurden in ein neugebautes Pflegeheim hinter dem Spital evakuiert. Durch einen unterirdischen Verbindungsweg zwischen dem Spital und dem Pflegeheim konnten gehbehinderte Patienten mit Rollstühlen ins Heim gebracht werden, alle anderen wurden oberirdisch die wenigen Meter in Sicherheit gebracht. Zwei Patienten wurden in die Spitäler Bruck und Leoben überstellt.

Das Pflegeheim, in dem die Patienten nach der Räumung untergebracht wurden, wurde von der Polizei vorab genau untersucht. Danach begann die Durchsuchung des Krankenhauses mit Sprengstoffspürhunden und Sprengstoffspezialisten. Am Abend konnte das Gebäude wieder freigegeben werden, Polizisten fanden keine Bombe.

Bombendrohung im LKH Mürzzuschlag

 

Bombendrohung gegen Spital in Mürzzuschlag Foto © Antenne Steiermark

Die Bombendrohung wurde sofort sehr ernst genommen, so Betriebsdirektor Georg Brudna. Die rund 60 Patienten hätten weitgehend gefasst reagiert. Im Pflegeheim wurden die Patienten von Ärzten und Pflegepersonal versorgt. Das Rote Kreuz ist mit 50 Personen und 10 Fahrzeugen vor Ort, die Polizei mit 50-60 Einsatzkräften. Die Evakuierung selbst ist reibungslos abgelaufen. "Es gab zwar gewisse Aufregung, aber die Patienten waren doch entspannt", so der Einsatzleiter des Roten Kreuz, Gerhard Gmeinbauer. Ähnliche Szenarien würden immer wieder geübt.

Knapp über 60 Personen wurden in einem Pflegeheim in der Nähe untergebracht Foto © Antenne Steiermark

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