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Feriencamps & Co.Kinderferienaktionen sollen mehr Familien zugute kommen

Programme zur Ferienbetreuung sind fast immer ausgebucht. Jetzt werden Förderungen ausgeweitet und Einkommensgrenzen nach oben verschoben.

Für die Kinder Spaß, für die Eltern Entlastung: Feriencamps © ehrenberg-bilder - Fotolia
 

Für berufstätige Eltern stellen die langen Sommerferien jedes Jahr eine besondere Herausforderung dar – viele haben nicht genug Urlaub, um ihre Kinder durchgehend betreuen zu können. Auch deswegen erfreuen sich Feriencamps großer Beliebtheit.

Da die Nachfrage steigt, werden die Kinderferienaktionen ausgeweitet: Ursula Lackner, Landesrätin für Bildung und Gesellschaft, hat in der Regierungssitzung am Donnerstag die Förderrichtlinie dafür erneuert. Ab dem kommenden Jahr

  • gelten höhere Fördersätze als bisher,
  • werden die gestaffelten Einkommensgrenzen für die Berechnung der Höhe der Förderungen angehoben, so dass mehr Familien in den Genuss einer Förderung kommen,
  • wird das für Förderungen zulässige Höchstalter der Kinder von 15 auf 16 Jahre angehoben.

Zugleich werde die Planbarkeit für Eltern und Anbieter verbessert:

  • Die Einreichfrist für Kinderferienveranstalter wird von bisher 30. auf nun 10. November des Jahres vor dem Start des Angebotes vorverlegt,
  • die Einreichfrist zur Antragstellung für die Familien von bisher 31. Juli auf künftig 31. August des Jahres, in dem das Ferienprogramm genützt wird, verlängert. "So erhalten Familien die Möglichkeit, auch für Ferienangebote im letzten Monat der Sommerferien noch kurzfristig um eine Beihilfe ansuchen zu können", betont Lackner.

45 geförderte Angebote im letzten Jahr

Seit 2004 unterstützt das Land Steiermark sowohl Eltern mit Beihilfen für die Teilnahme an Kinderferienaktionen als auch Veranstalter mit Förderungen. Rund 45 geförderte Betreuungsangebote – eintägige und mehrtägige – standen vergangenen Sommer zur Auswahl. Sie waren großteils ausgebucht. Rund 5000 Kinder nahmen teil.

"Einerseits geht es darum, die Eltern mit wohnortnahen und leistbaren Angeboten dabei zu unterstützen, Beruf und Familie vereinen zu können. Mir ist es aber auch wichtig, dass Kinder und Jugendliche ihre Sommer mit spannenden Erlebnissen verbringen können. Dafür brauchen sie ein vielfältiges und qualitativ wertvolles Angebot", so Lackner.

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