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Undercover-Recherche„Es gibt auffällig viele radikale Imame in Graz“

Ein halbes Jahr war der Journalist und Terrorismusexperte Shams ul-Haq in Graz undercover in Moscheen unterwegs. Das Fazit: Graz ist ein Hotspot im Islamisten-Netzwerk.

Shams ul-Haq war mehr als ein halbes Jahr verdeckt in Grazer Moscheen unterwegs und deckte Missstände auf © Juergen Fuchs
 

Sie haben zwei Jahre in Moscheen in Deutschland, der Schweiz und Österreich verdeckt recherchiert. Was hat Sie zu diesem Projekt bewegt?
Shams Ul-Haq: Ich bin gläubiger Moslem und sehe die Gefahren eines Missbrauchs meiner Religion. Deshalb spüre ich immer wieder Missstände auf. Ein Wendepunkt wurde für mich die Flüchtlingswelle 2015. Im Gegensatz zu westlichen Journalisten konnte ich mich wegen meines Aussehens und Glaubens unbemerkt in 35 Flüchtlingsheime schleichen und gewann schnell das Vertrauen der Menschen. Lange Zeit blieb ich unentdeckt – sogar von den Behörden. Daraus ist mein erstes Buch entstanden und auch mehrere Reportagen, die zum Teil Konsequenzen bis in die Politik in Deutschland und in der Schweiz hatten.


Aber es reicht ja sicher nicht aus, nur Moslem zu sein. Wie haben Sie sich denn gerüstet?
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich schon mit den radikalen Auswüchsen des Islam und dem Terrorismus, der von radikalen Moslems – also Islamisten – verübt wird. Immer wieder werde ich dafür auch als Experte von Medien angefragt. Meine Wurzeln liegen in Pakistan, meine Großeltern sind indischstämmig, aufgewachsen bin ich in Kaschmir und habe den Konflikt hautnah miterlebt. Als 15-Jähriger habe ich mich 1990 selbst von Schleppern bis nach Deutschland bringen lassen, habe dort die Schule besucht und bin dann über einige Umwege im Journalismus gelandet.


Was war dann der Antrieb, in einem weitaus gefährlicheren Gebiet weiterzumachen?
Vor zwei Jahren begann ich mit Undercover-Recherchen in den Moscheen und musste feststellen, dass in den Gebetshäusern etliches weder im Sinne des Islams noch im Sinne der Gesetze oder im Gemeinsinn der Mehrheitsgesellschaft lief. Ich begann weiterzurecherchieren und wollte die Situation auch in Österreich ausleuchten.

Zur Person

Shams ul-Haq wurde 1975 in Pakistan geboren. 1990 kam er mit Schleppern nach Deutschland.
2015 begann der Journalist im Zuge der Flüchtlingswelle undercover in Flüchtlingsheimen, später auch in Moscheen zu recherchieren.


Warum gerade Graz?
Es existieren auch in Wien, Linz, Salzburg, Klagenfurt oder Innsbruck Moscheen mit radikalen Predigern oder Besuchern mit islamistischen Ideen. Doch nirgendwo in Österreich ist die Dichte von radikalislamischen Moscheen so hoch wie in Graz. Für Islamismus-Experten zählt Graz zu den gefährlichsten Hotspots für radikale Fundamentalisten in ganz Europa. Die Konzentration radikaler Imame, die systematisch fundamentalistisches Gedankengut verbreiten, ist in der Stadt auffällig hoch. Oft werden in Europa Berlin, Brüssel, London, Paris als Orte mit einer starken Islamisten-Szene genannt, aber kleinere Städte bieten oft einen besseren Schutz abseits der großen medialen Öffentlichkeit. Graz zählt auch wegen seiner Nähe zum Balkan in herausragender Form dazu.


Ist solch ein Recherchieren im Inneren der eigenen Religionsgemeinschaft für Sie nicht ein Zwiespalt in Ihrem Innersten?
Als gläubiger Moslem habe ich mir lange Gedanken gemacht, ob ich das überhaupt machen soll und ob das nicht Verrat ist. Aber die Sure 9, Vers 106–107, aus dem Koran, die von denen schlecht spricht, die sich Gebetsräume nehmen in der Absicht der Schädigung, haben mich dann überzeugt, die Aufgabe anzugehen. Insgesamt sechs Monate habe ich die Moscheen in Graz und Wien besucht, habe das Gespräch mit Gläubigen gesucht und das Vertrauen der Imame gewonnen. Ich habe viele vertrauliche Informationen gewonnen. Da ich selbst gläubiger Moslem bin, möchte ich das Vertrauen nicht missbrauchen und werde die Identitäten der Personen schützen. Mir geht es darum, die Fehlentwicklung und Missstände allgemein aufzuzeigen. Daraus ist mein Buch entstanden.


Was ist Ihnen bei den Recherchen als Erstes aufgefallen?
Die islamischen Fundamentalisten haben in den vergangenen Jahren einiges dazugelernt. Hasspredigten werden nicht mehr verbreitet, indem der Prediger brüllend zum Dschihad – dem Heiligen Krieg – gegen die Ungläubigen aufruft. Heute wissen die Imame und Betreiber der Moscheen, dass sie sich im Visier staatlicher Stellen befinden und dass sich verdeckte Ermittler – V-Männer – unter die Gläubigen mischen. Heute werden Hassbotschaften weitaus subtiler verbreitet.

Orell Füssli Haq
Das Buch: „Eure Gesetze interessieren uns nicht.“ Orell-Füssli-Verlag, 256 Seiten, 18,60 Euro. © Orell Füssli Haq


Nennen Sie uns ein Beispiel?
Das Wort „Kuffar“ steht für Ungläubige und für die Christen, die im Sinne des Islams auch ungläubig sind. Es wird von allen Imamen gerne eingesetzt. In Graz erklärte mir ein Iman, dass Muslime den Ungläubigen nicht die Hand geben und nicht mit ihnen umgehen dürfen. Wenn er „Kuffar“ sagt, dann betont er das Wort besonders, zieht am Ende die Stimme nach oben und lässt das „r“ kräftig rollen. Er schreit es fast in die Gläubigen hinein und erzeugt so ein starkes Gefühl. Er liest zunächst langsam und leise, dann immer lauter und intensiver einen Vers aus dem Koran vor und lädt die Zuhörer im Moscheeraum emotional auf. Immer wieder streut er das Wort „Kuffar“ ein und am Ende möchte man am liebsten aufstehen, auf die Straße rennen und jemanden attackieren in dieser wütenden Stimmung. Der Imam aber hat nicht direkt zu einer Tat aufgerufen.


Es braucht aber doch ein religiöses Basiswissen, damit die Botschaft verfängt, oder?
Der Imam wählt seine Worte so geschickt, dass ihm niemand direkt vorwerfen kann, Hass zu predigen. Doch seine Botschaften sind eindeutig und erreichen ihr Ziel. Es braucht nur etwas Hintergrundwissen, das im Koranunterricht in Moscheen vermittelt wird, um einen für fundamentalistische Botschaften empfänglichen Gläubigen zu radikalisieren.


Wie funktioniert das?
Es ist die Mischung aus Koran- und Islamunterricht, Machrid und Ischra (Abend- und Nachtgebet), die der Schlüssel zur Radikalisierung sind. Wenn ein Außenstehender, etwa ein Journalist oder V-Mann, also lediglich an den Predigten oder nur den Unterrichtseinheiten teilnimmt, wird ihm höchstwahrscheinlich nichts Verdächtiges auffallen. Das ist auch der Grund, warum es der Justiz in Deutschland, Österreich und der Schweiz so schwerfällt, Imame strafrechtlich zu belangen. Staatsfeindliche Aktivitäten können nur schwer an Einzelfällen festgemacht werden.


Müsste es nach der Flüchtlingskrise nicht mehr Wertschätzung geben?
Ich erzähle Ihnen die Geschichte von einem Imam, den ich in Graz getroffen haben. Ich nenne ihn Faisal. Er hat mir erzählt, dass wir Muslime selbst schuld seien, dass die Menschen vor dem Islam Angst hätten. Da ich ihn bis zu diesem Zeitpunkt für keinen radikalen Eiferer gehalten habe, wurde ich stutzig. Ich stelle ihm die Frage, mit der ich jeden Imam konfrontiere: „Was passiert eigentlich mit den ungläubigen Christen? Kommen sie auch in das Paradies?“ Faisal antwortete mir, dass alle Ungläubigen, die „Kuffar“, keinen Einzug ins Paradies erhalten. Dort sei nur Platz für Muslime. Ich hakte nach: „Bekommen auch Schweizer, Deutsche und Österreicher keinen Platz, obwohl sie Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben und ihnen Essen und Trinken gaben?“ Faisals Antwort: „Gott nimmt nur Muslime im Paradies auf. Alle anderen schickt er in die Hölle.“ Diese Antwort habe ich in den Monaten zuvor von Imamen immer wieder gehört. Und sie steht beispielhaft für die Radikalisierung in den Moscheen.


Gibt es einen moralischen Druck, den Imame ausüben?
Imame finanzieren sich meist über Zuwendungen der Moscheebesucher – überall in Europa. Wenn sie also wieder Geld brauchen, sprechen sie Gläubige direkt an, oft auch in speziellen Zirkeln in den Hinterzimmern, wo man ungeladen nicht hineinkommt. So ist es auch mir mit meiner pakistanischen Herkunft in Graz geschehen. Der Imam beginnt: „Unsere muslimischen Frauen werden in Kaschmir von den Indern vergewaltigt. Kannst du nachts schlafen, wenn deine Schwestern vergewaltigt oder umgebracht werden, Bruder?“ Seine Stimme ist dabei sehr eindringlich, fast drohend. „Was machst du noch in Österreich? Aber wenn du nicht direkt dort helfen kannst, dann spende wenigstens Geld!“ Er sagt dabei nicht: Gehe hin und töte die Inder oder die Ungläubigen. Er erzeugt nur im Kopf ein schlechtes Gewissen, obwohl er genau weiß, dass er das nicht darf.

Kommentare (17)

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paulrandig
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Ein interessanter Aspekt ist auch, dass...

...der Stellenwert der Religion bei frisch Angekommenen sehr niedrig ist und sich Zuwanderer erst durch Ablehnung unsererseits wieder verstärkt Gemeinschaften suchen, in denen sie so etwas wie Zusammenhalt wahrnehmen. Erst nach einem Jahr bei uns hat der Stellenwert der Religion wieder den Wert eines durchschnittlichen Österreichers erreicht, steigt aber dann weiter an.
Genau in diesem Jahr der Orientierung könnten wir sie im Idealfall davon überzeugen, was an unserem System (nicht an unserer Religion, das ist dann nicht nötig) besser ist. Leider signalisieren wir hauptsächlich den Grundsatz jeder rechten Gesellschaft: Wir gut - ihr böse! Und dann wundern wir uns auch nicht, wenn es tatsächlich so wird.
Es ist eine Dynamik, die sich, einmal in Schwung, von selbst verstärkt und außer per Kollaps (Konflikt) kaum mehr aufzuhalten ist.

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Kristianjarnig
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Ihren Faden weiterspinnend....

....sind wir also selbst an der Radikalisierung Schuld. Wie angenehm für radikale Moslems....

Die Ungläubigen sind Schuld(letztendlich sind wird das wohl immer, egal wie man die Argumente dreht)!

Nein, ich glaube da müssen sich die Herschaften schon selbst ein klein bißchen an der Nase nehmen.

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Sam125
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Kristianjarnig

Ich hab gestern einen kurzen Ausschnitt über Migration in Kanada gesehen! Leider nicht alles, aber der Kern der Sache war, dass in Kanada jedes Jahr, nur eine bestimmte Anzahl an ausgesuchten Migranten extra ins Land genommen werden! Sie müssen sich im Land selbst in die Höhe arbeiten und sie integrieren sich gerne in die kanadische Gesellschaft! In der Doku haben 3 Syrische Flüchtlinge, eine Mutter mit 2 Töchter, über ihren Werdegang bis zu ihrem eigenen Restaurant erzählt und man hatte absolut das Gefühl, dass diese Frauen Zuhause angekommen waren!!

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paulrandig
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Kristianjarnig

Die Tendenz zu bequemen Umkehrschlüssen beweist indirekt meine Aussage.
Es ist eine Frage beider Seiten. BEIDE Seiten habe hier eine Aufgabe.
UNSERE ist die leichtere: Nachdem wir ohnehin überzeugt sind, dass wir das bessere System miteinander umzugehen haben, brauchen wir das eigentlich nur zu leben und damit zu zeigen. Wenn wir von Demokratie, Freiheit, Gleichheit so begeistert sind - vermitteln wir das!
DEREN Aufgabe ist es, mit wachen Augen das wahr- und anzunehmen, was sie als Grundgerüst unserer Gesellschaft präsentiert bekommen. Und es wird ihnen umso leichter fallen, je direkter und überzeugender wir es ihnen präsentieren können.
Oder wundert es jemanden, wenn Schüler apathisch werden und rebellieren, wenn die Lehrer sie nur als lästiges Hindernis betrachten und ihnen bei jeder Gelegenheit sagen, dass Schüler eh dumm sind?
Noch einmal: Es liegt an beiden Seiten, und obiger Umkehrschluss ist einfach nur trotzig und billig.
Wenn ich mit einer Situation nicht zufrieden bin, frage ich mich, was jeder Beteiligte tun kann. Also auch, was ich tun kann. Das bedeutet noch lange nicht, dass ich jetzt alles selbst erledigen muss. Nur: Blau zu wählen, mit dem Wunsch, dass die Situation einfach verschwindet, ist Märchendenken.

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zyni
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Das ist bedenklich,

es geht keinem Moslem oder sonst jemandem etwas an, ob ich gläubig oder ungläubig bin.
Wir müssen anscheinend damit leben, dass Leute zu uns kommen, die religiöse Gesetze über die staatlichen stellen.

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paulrandig
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zyni

und das Lustigste an der Sache ist, dass wir - Juden, Christen, Moslems - an denselben Gott glauben und uns nur wegen des jeweiligen Propheten in den Haaren liegen.
"Ungläubige" ist also doppelt falsch.

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reschal
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Wehret den Anfängen

So heißt es seit dem 2. großen Krieg. Und das ist gut so! Das muss für alle radikalen Tendenzen und Kräfte gelten. Ansonsten ist Legislative und Exekutive auf einem Auge blind. Und deshalb mitverantwortlich für die Gefährdung des (sozialen) Friedens in unserem Land. Bitte hinschauen und den gesetzlichen Rahmen ausschöpfen!

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bt33
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Und wo sind die Neuigkeiten...

...Wie die Grazer Moscheen ausgerichtet sind, weiß doch wirklich jeder. Doch aus Angst vor den grünen und katholischen Gutmenschen, die in jeder Radikalenabwehr rassitsische Grundhaltungen erkennen wollen, lässt die Polizei sie halt gewähren...

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reschal
19
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Subtile Abwertung

Sie gehen auch mit unterschwelligen Methoden vor wie die Islamisten und andere radikale Kräfte, indem Sie den Begriff Gutmensch abwertend verwenden. Schade.

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bt33
2
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Wenn Sie sich beleidigt fühlen...

...kann ich nicht viel dafür. Ich verwende den Begriff Gutmensch bewusst und immer in der selben Bedeutung: Gutmenschen sind Leute, die es gut meinen aber es alles andere als gut machen. Leute die sich vom Herz leiten lassen - wogegen ja nichts zu sagen wäre - dabei aber das Hirn ausschalten...

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Sam125
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Samstag ul-Haq in Graz! Wann wacht die Bevölkerung ganz Europas endlich auf!?

Man kann es gar nicht glauben,was man da zu lesen bekommt! Ich frag mich nur warum die gemäßigten Muslime, sich nicht schon längst selbst, gegen ihre radikalen Auswüchse zur Wehr setzen! Weil sie das gar nicht mehr können und schon sehr tief ins radikale Geschehen involviert sind? Oder sie selbst gar nichts gegen den radikalen Auswüchsen in ihrer Umgebung unternehmen wollen, sondern wie viele Muslima, es immer wieder betonen, dass sie das Kopftuch tragen um SICHTBAR zu sein? Für wenn Sichtbar zu sein, frag ich mich da bestimmt nicht ganz unberechtigt? Ja wir haben den Antisemitismus in Österreich und ganz Europa, aber nicht nur den, sondern auch den Aufruf gegen alle Ungläubigen, wie zB, die Christen (Kuffarrrrr)! Warum reagieren wir nicht? Warum lassen wir das zu? Ich bitte Herrn Kurz und Herrn Strache um Antwort auf meine Frage! Was sagt eigentlich die Opposition dazu? Bitte auch um Antwort von ihrer Seite!

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paulrandig
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Lernfähig.

Es ist erstaunlich, wie sich die Taktiken gleichen:
Laute Aufrufe werden bewusst vermieden. Stattdessen werden Bedeutungs-Assoziationen hergestellt, die unterschwellig "die anderen" als minderwertig und feindlich gesonnenen in die Hinterköpfe bringen und so den Bogen langsam spannen.

Es passiert auf beiden Seiten. Es ist Krieg. Und es weiß jeder, dass es immer leicht zu steuernde Menschen gibt, deren Hemmschwelle zur physischen Reaktion niedrig ist. Das wird in Kauf genommen, und "Ich hab' ja nix gesagt!" ist dann die - sogar beweisbare - Verteidigung.

Zum Kotzen - egal, welche Seite man betrachtet, ob sie sich "muslimisch" nennt, aber islamistisch ist, oder "freiheitlich" nennt, aber rechtsextrem ist!

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pppp54
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Ja und was wäre ihr

konkreter Vorschlag? Da würde mich jetzt wirklich einmal interessieren...

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paulrandig
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pppp54

1) Bildung
2) Bildung
3) Bildung

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pppp54
1
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Aha

Also wenn ich jetzt der Meinung bin, dass man diese radikalen Imame und die KRIMINELLEN Ausländer ausweisen und gewisse Moscheen schließen soll, bin ich ungebildet......

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paulrandig
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pppp54

Eigenartige Schlussfolgerung.
Sogar die Grünen sagen, dass kriminelle Ausländer ausgewiesen werden sollen, das ist ja eh Konsens.
Mit Bildung meine ich:
Kindliche Neugierde (Begierde nach Neuem!) erhalten, das Erkennen von Mustern fördern, den Konsum von Medien erlernen, kritisch hinterfragen lernen, Geschichte und ihre Muster lernen (keine Jahreszahlen, die kann man finden, wenn man sie braucht), Recherche lernen, Kommunizieren lernen, Verhältnismäßigkeit beurteilen lernen, ethische und politische Grundlagen erfahren und hinterfragen, Gemeinsamkeit lernen usw.
Warum wohl gibt es einen ganz eindeutigen Zusammenhang zwischen mangelnder Bildung und Radikalisierung? (Genauer gesagt: Hang zum Radikalisiert-Werden. Das Radikalisieren selbst betreiben oft Gebildete, das gebe ich zu. Aber sie erreichen kaum andere Gebildete damit. Mangelnde Bildung ist ein Multiplikator für Machtmenschen, der seine Kraft aus Dummheit bezieht.)

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tannenbaum
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Gibt es

in der Grazer Stadtreinigung nicht einen vorbestraften Politiker, der uns das Blaue vom Himmel versprochen hat? Er wollte doch Graz den Grazern zurückgeben! Wenn ich heute durch Graz gehe kann ich keine Verbesserung wahrnehmen. Eher das Gegenteil!

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