Prozess verschobenTerrorismusfinanzierung: Frau überwies Geld für den IS

Syrerin (39), die als Flüchtling in der Oststeiermark lebt, überwies 304,20 Euro über Western Union an eine IS-Spendensammlerin. Am Dienstag sollte sich dafür in Graz vor Gericht verantworten. Der Prozess musste allerdings verschoben werden.

Der IS wurde zum Teil über Spenden finanziert © AP
 

Wegen Terrorismusfinanzierung sollte am Dienstag eine Syrerin (39) am Landesgericht Graz vor einem Richtersenat stehen. Die Frau, die aus Raqqa, der früheren IS-Hochburg stammt, ist als Flüchtling nach Österreich gekommen. Im Juli des Vorjahres hat sie über Western Union 304,20 Euro an eine Frau überwiesen, von der sie wusste, dass sie als Spendensammlerin für den Islamischen Staat in der Türkei tätig war. Diese soll das Geld im Rahmen des islamischen Hawala-Finanzsystems an den IS weitergeleitet haben.

Terrorismusfinanzierung wird mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft. Zuständig ist ein Schöffensenat.

Der Prozess musste verschoben werden.

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Reipsi
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304,20 von der

Notstandshilfe, also wir zahlen die IS Unterstützung, Super.

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