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Am KreischbergRückblick: Sechs Hubschrauber im Einsatz um Liftgäste zu bergen

Ein technisches Gebrechen legte den Rosenkranz-Sessellift am Kreischberg lahm. Mehr als 100 Personen saßen fest. Die Bergung wird noch rund eine Stunde lang andauern.

Ein Hubschauber des Bundesheeres rettet einen Liftgast © Bundesheer
 

Die Bergungsaktion auf dem Kreischberg wird wohl noch bis nach Einbrechen der Dunkelheit andauern. Nach einem Defekt steht eine Sesselbahn seit dem Nachmittag still, rund 100 bis 150 Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt laut Polizei auf dem Lift. Gegen 17 Uhr waren es noch immer rund 60 Liftgäste. Die Rettung soll aber spätestens bis 18 Uhr abgeschlossen sein. Verletzt wurde niemand.

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Betroffen ist der Rosenkranz-Sessellift, die Doppelsesselbahn auf den Gipfel der Rosenkranzhöhe (2118 Meter), dem höchsten Punkt im Skigebiet. Dort hat gegen 14.15 Uhr ein Lagerschaden zum Stillstand der gesamten Anlage geführt. Auch ein Notbetrieb ist nicht möglich. "Der Schaden wird auch heute nicht mehr zu beheben sein", teilte Karl Fussi, Geschäftsführer der Kreischbergbahnen, am Nachmittag der Kleinen Zeitung mit. Vermutlich steht der Lift auch in den kommenden Tagen still.

Vom parallel verlaufenden Schlepplift filmte Kreischberg-Gast Christian Sprenger den defekten Lift und stellte das Video auf Youtube. Es zeigt, dass die Sessel der Bahn nur zum Teil ausgelastet sind.

 

Zunächst hatten Mitarbeiter der Seilbahnen mit der Bergung der Passagiere begonnen, unterstützt werden sie dabei von der Bergrettung, Polizei, Feuerwehr und insgesamt sechs Hubschraubern von Bundesheer (3), Innenministerium (2) und Öamtc (1). "Flugretter werden vom Hubschrauber mit Bergewinden abgeseilt und mit diesen gemeinsam aus den Sesseln gehoben. Diese Verfahren übt das Bundesheer immer wieder", informierte Bundesheer-Sprecher Michael Bauer über die Vorgehensweise.

 

 "Uns kommt zugute, dass es nicht kalt ist und es noch länger Tageslicht gibt", so Fussi. Die Liftgäste würden mit Durchsagen in mehreren Sprachen über die aktuelle Sitation informiert. Zunächst hoffte man noch, alle Gäste vor Einbruch der Dunkelheit zu retten. Durch die günstige Witterung stellt aber der Einsatz auch bei Dunkelheit kein Problem dar, heißt es.

Trotz des Wochentages herrschte heute am Kreischberg aufgrund des schönen Wetters reger Betrieb. Mitterweile ist der reguläre Liftbetrieb eingestellt.

Erst Anfang Jänner hatte ein Defekt einen Sessellift am Skigebiet Loser lahmgelegt. Auch dort mussten die Gäste von der Bergrettung abgeseilt werden.

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