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Serie

Neun Spitäler und drei Ärztesysteme

Die steirische Gesundheitsreform wird Mitte November präsentiert. Es bleiben neun Leitspitäler bis 2035, es gibt dann 1500 Spitalsbetten weniger, aber fast 100 neue Ärztezentren sind geplant.

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Steirische Gesundheitsreform
Steirische Gesundheitsreform © Fotolia
 

Die steirische Gesundheitsreform steht. In einem Land, wo jeder Bürgermeister sein Krankenhaus mit Zähnen und Klauen verteidigt, obwohl man längst weiß: Dieses System, das jahrzehntelang von politischen Parteien gedeckt, gefördert und in wechselnden Allianzen am Leben gehalten wurde, ist nur noch eine Beruhigungspille für die Bevölkerung. Denn das Geld, das nach wie vor ins System fließt, könnte man längst besser einsetzen. Man muss besser versorgen, betreuen, therapieren. Das ist die zentrale Herausforderung. Wir haben die wichtigsten Eckdaten, Pläne und Ideen zusammengefasst.

Kommentare (10)

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derpanther
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wie ????

hat man die beste medizinische Versorgung wenn das nächste Krankenhaus für die Rettung 1 stunde entfernt ist??? z.B Herzinfarkt!! da geht's um Minuten. der Hubschrauber kann bei Schlechtwetter auch nicht helfen. Pech gehabt oder???

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bobbybrown
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Erstversorger

müssen aber erreicht werden!
Die 80+Patienten, die nicht mehr mit dem Auto fahren und öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen können (da gebrechlich), wie werden diese Pat. zum Versorgungszentrum gebracht und wer bezahlt das????

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bitteichweisswas
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Dafür!

Es liegt in der Natur bei angekündigten Reformen aufzuschreien und an dem Altbewährten festhalten zu wollen.

Ich wünsche mir für mich und meine Lieben im Fall der Fälle die bestmögliche medizinische Versorgung. Die sehe ich nur bei modern eingerichteten medizinischen Zentren mit entsprechend ausgebildeten und routinierten Ärzten. Und dafür kann diese Einrichtung in unserer Zeit der Mobilität ruhig ein paar Kilometer weiter entfernt sein, als die nächstgelegene, liebgewordene Spitalsambulanz.

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cantfox
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Notfallversorgung

Die Notfallversorgung wäre schon in unmittelbarer Nähe notwendig.

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argus13
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Genial

was LR Drexler und seine "Experten" ausgetüftelt haben. Zum Zusperren muss man nicht so viel Geld ausgeben. Wou woar mei Leistung muss man bei seinem Gehalt fragen dürfen! Wo kommt das Geld für all die neuen Einrichtungen. Telefonmedizin ist toll, wenn dann z.B. bei Bauchschmerzen Tee verordnet bekommt und man am Blinddarm operiert werden müsste- wer übernimmt die Haftung - der LR? Die Patienten werde heute schon von den Ambulanzen/GKK zu den zu wenigen niedergelassenen Ärzten abgeschoben. Die LKHs reduzieren die Kosten ebenso wie die GKK! Der Patient bleibt übrig. LR und seine Experten wünsche ich wie mir eine Wartezeit auf eine lebensnotwendigen OP von 17 Stunden im Bett am Gang!

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cantfox
1
5
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Rottenmann, Schladming, Bad Aussee

Im flächenmässig grössten Bezirk von Österreich ist ein neues Krankenhaus geplant. Aus drei Krankenhäusern soll, laut der Gesundheitsreform des Landes Steiermark, ein neues Krankenhaus, laut der Kleinen Zeitung in Liezen, entstehen. Man bedenke aber, dass das Krankenhaus in Schladming und Bad Aussee neu errichtet wurden und das Krankenhaus in Rottenmann erweitert wurde. Ein neues Krankenhaus in Liezen würde auch dazu führen, dass das Krankenhaus in Schwarzach-St.Veit (Salzburg), statt Schladming und das Krankenhaus Bad Ischl (Oberösterreich), statt Bad Aussee aus geographischen Gründen herangezogen würden. Ich möchte auch erwähnen, dass Gemeinden des Bezirkes Liezen Petitionen für den Erhalt der 3 Krankenhäuser im Gemeinderat abgegeben haben.

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JoSil
7
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Das geile an der modernen Medizin

ist, dass man von Jahr zu Jahr immer mehr und besser Krankheit erkennen und behandeln kann. Das heißt auch dass es immer mehr Methoden gibt, die jemand beherrschen muss. d.h. die Ärzte müssen sich noch vielmehr spezialisieren als heute, damit sie das was sie machen auch oft genug tun um in der Übung zu bleiben. Das geht nur, wenn es weniger aber dafür erstklassige Spitäler gibt. Für die Erstversorgung sind dann Ärztezentren zuständig.
Diese Reform ist daher goldrichtig.

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Liezen
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Kronenzeitungsniveau

Transplantationen werden ja nicht in jedem KH gemacht.

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walter1955
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die eine

private Krankenversicherung haben die wird es nicht treffen
aber alle anderen sind der Politik wurscht
armes Österreich das von solchen Politikern missbraucht wird

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JoSil
3
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Irrtum

Irrtum, guter Freund! gerade die Sonderklasseversicherung gilt nur für Krankenhausaufenthalte, also wenn man mehrere Tage in einem Krankenbett liegt. Bei ambulanter Versorgung sind alle gleich. Wenn also mehr ambulant gemacht wird, so gibt es WENIGER sog. Zweiklassenmedizin.

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