Laut Jagdstatistik sterben jährlich fast 100.000 Wildtiere auf Österreichs Straßen. Etwa 20 Prozent dieser Unfälle werden auf den streirischen Straßen verzeichnet. Im Jagdjahr 2014/15 kam es dabei zu 7200 Unfällen mit Rehen. Die Dunkelziffer ist aufgrund vieler Begleitfaktoren (Fahrerflucht, Diebstahl, erfolglose Nachsuche, etc.) und oftmals unzureichender Aufzeichnungen weitaus höher. Neben Personen- und Sachschäden und dem möglichen Verlust von geschützten Tierarten kommt es durch Wildunfälle auch zu unnötigem Tierleid durch Verletzungen der Tiere bzw. zum traurigen Schicksal verwaister Jungtiere. Ein gemeinsames Projekt von Land Steiermark und Jägerschaft soll das nun ändern.
Land und Landesjäger
Neues Projekt soll Wildunfälle deutlich senken
Wildreflektoren, die entlang von Straßen mit hohem Wildwechsel angebracht sind, sollen die Unfälle mit Rehen, Hirschen oder Wildschweinen um mindestens 50 Prozent senken. So das Ziel eines gemeinsames Projektes von Land Steiermark und Landesjägerschaft.
© Land Steiermark/Strasser