Internationaler Ansturm

Wie Gratis-Tattoos einen Grazer fast in Ruin trieben

Stichtag: Vor einem Jahr kündigte Grazer an, jedes Tattoo gegen Rassismus gratis zu stechen. Das brachte weltweite Aufmerksamkeit, aber ihn emotional und finanziell an die Grenzen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Wollte mit Gratis-Tattoos lebenslange Zeichen gegen Fremdenhass setzen: Der Grazer Tattookünstler Alex Smoltschnik
Wollte mit Gratis-Tattoos lebenslange Zeichen gegen Fremdenhass setzen: Der Grazer Tattookünstler Alex Smoltschnik © Pride and Glory
 

Es war eine Zeit, in der rundherum gerade alles hochging. Und gleich darauf ging auch bei ihm alles hoch. Weil ihm all der Hass und die Fremdenfeindlichkeit im Vorjahr im Zuge des zunehmenden Flüchtlingsstromes zu viel wurden, entschied sich der Grazer Tattookünstler Alexander Smoltschnik vor exakt einem Jahr zu einer ungewöhnlichen Aktion: Jeder, der innerhalb einer Woche eine Tätowierung bei ihm bestellte, die sich in der Bildsprache gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit richtet, bekam diese gratis. Fürs Peckerl nichts pecken quasi.