Fußfessel für Grasser erzürnt: Der Schöne und die Biester
Kommentar.
Karl-Heinz Grasser verbüßt seine Haftstrafe zu Hause mit einer Fußfessel. Der Zorn darüber offenbart ein gefühltes Rechtsverständnis, das der Demokratie schadet.
Karl-Heinz Grasser richtete in seiner Zeit als Minister mit großer krimineller Energie einen Schaden von 9,8 Millionen Euro an. Fast mehr erzürnt allzu viele Menschen, dass er nun seine Haftstrafe zu Hause mit einer Fußfessel verbüßen kann.
Pseudonyme, sogenannte „Nicknamen“, wählen Leserinnen und Leser, wenn sie Online-Artikel von Medien anonym kommentieren. Unter diesen Spitznamen treiben es viele an die Spitze des Unerträglichen. Da werden Menschen diffamiert, bedroht oder insbesondere Frauen verbal misshandelt. Feige Biester schreiben sich ihren Zorn von der erregten Seele, den sie ohne den Inkognito-Schutzmantel öffentlich wohl nie zu äußern wagten.
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