Am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr kam es in Wildon zum Vollbrand einer Gartenhütte. Wie Marcel Keutz von der Freiwilligen Feuerwehr Wildon der Kleinen Zeitung berichtete, dürfte das Feuer an einem Zubau des Gebäudes ausgebrochen sein und dann aber auf das Dach eines derzeit unbewohnten Einfamilienhauses übergegriffen haben.

Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist unbekannt. Fest steht jedoch, dass die Löscharbeiten die Einsatzkräfte vor Herausforderungen stellten. Insgesamt waren 95 Feuerwehrleute im Einsatz sowie sechs Polizeibeamte und ein dreiköpfiges Team des Roten Kreuzes.

Es wurde versucht, den Brand von allen Seiten unter schwerem Atemschutz zu löschen. Der Wind machte die Löscharbeiten besonders schwierig. „Dieser hat zu einer schweren Rauchgasverschleppung geführt“, sagt Keutz. Die Feuerwehren Wildon, Lebring, Sankt Georgen, Weitendorf, Neudorf ob Wildon, Allerheiligen bei Wildon, Kaindorf und Leibnitz waren mit insgesamt 16 Fahrzeugen derzeit im Einsatz. Die Wurzinger Straße in Richtung Allerheiligen war während des Einsatzes gesperrt. Kurz nach 20 Uhr konnte das „Brand aus“ vermeldet werden. Über Nacht wird Brandwache gehalten. Das Haus wurde durch einen Bezirksbrandermittler sowie von zuständigen Organen der Gemeinde mit einem Betretungsverbot belegt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.