Eine enorme Beschleunigung des globalen Gletscherschwundes zeigt eine neue im Fachmagazin „Nature“ veröffentlichte internationale Studie mit Beteiligung der TU Graz. In den 2010er-Jahren hat der Schwund von Gletschereis stark zugenommen, in den Alpen und Pyrenäen war er zudem wesentlich größer als in der antarktischen und subantarktischen Region. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam, dem Tobias Bolch vom Institut für Geodäsie der TU Graz angehört.
Forschung mit TU Graz
273 Milliarden Tonnen Gletschereis seit 2000 jedes Jahr verschwunden
Eine internationale Studie mit der TU Graz zeigt, dass Gletscher global seit dem Jahr 2000 fünf Prozent ihres Volumens verloren haben. Das Gletschereis der Alpen und Pyrenäen schmilzt am schnellsten.
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