Nicht erst seit dem kritischen Prüfbericht des Landesrechnungshofes Ende des Vorjahres gärt es zwischen Landespolitik und den Rettungsorganisationen, allen voran dem steirischen Roten Kreuz. Der finanzielle Aufwand ist in den letzten Jahren explodiert, dafür gibt es auch eine Reihe guter Gründe: steigende Treibstoffkosten, Personalaufwand, neue Spitalsstrukturen etc. Doch vieles war für die Prüfer nicht nachvollziehbar, auch etwa die Notwendigkeit für einen dritten Öamtc-Notarzthubschrauber. Und auch das Rettungsdienstgesetz gehöre dringend erneuert. Außerdem sollte die Rettungsleitstelle besser „trägerneutral“ betrieben werden als vom „Quasi-Monopolisten“ Rotes Kreuz.
Start am Dienstag
Die „Eitner-Kommission“ soll das Rettungswesen retten
Land Steiermark setzt jetzt eine Kommission zur Optimierung des Rettungswesens ein, geleitet wird sie vom obersten Katastrophenschützer Harald Eitner. Wo die Knackpunkte liegen.
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