„Es war damals in den Jahren 2013/2014 ein regelrechter Hype unter jungen muslimischen Frauen in ganz Europa, sich dem Islamischen Staat anzuschließen“, schildert der Zeuge vom Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE). „Junge Männer, viele aus Graz, gingen runter, um als Gotteskrieger an vorderster Front zu kämpfen. Leider wurde es in den sozialen Medien so dargestellt, dass es für Mädchen attraktiv ist, auch dort in Syrien zu leben, die Kämpfer zu unterstützen.“ Eine Wienerin habe sich damals quasi als Heiratsvermittlerin betätigt, Frauen aus Österreich für den IS rekrutiert.