Andreas Gabaliers Lied „I sing a Liad für Di“, mit dem der Musiker den großen Durchbruch schaffte, ist offenbar unter Alkoholeinfluss entstanden. Das hat der Grazer Musiker schmunzelnd in der Fernsehsendung „Lass‘s ma‘s schee griaßn!“ auf Servus TV erzählt. Pascal Kitzmüller und Pascal Weixelbaumer wollten vom Volks Rock ‘n‘ Roller wissen, wie man einen Song schreibt. Die Antwort: „Als ich ,I sing a Liad für di‘ geschrieben hab, hab ich 3,42 Promille gehabt.“

Der Musiker führte aus, dass er den 2014 erschienenen Liedtext nach einer Party-Nacht im Grazer Univiertel verfasst hat. Er sei aus einem Lokal in Richtung Taxi gegangen und hatte „I don‘t feel like dancing“ von den Scissor Sisters im Ohr.

„I sing a Liad für“ die Frau an der Bushaltestelle

„Bei der Elisabethstraße um die Ecke ist eine Bushaltestelle“ lacht er, wo eine Frau ihn mitsingen hören könnte. „Dann hab ich gesagt: ‚I sing a Liad für di.‘ Sie hat geschmunzelt und dann bin ich weiter zum Taxi gewackelt“.

Zu Hause angekommen, hat der steirische Musiker den Hit um 4 Uhr in der Früh in der Badewanne zu Papier gebracht – und ist dort um 7 Uhr in der Früh im kalten Wasser wieder aufgewacht. Was dazwischen entstanden ist, war ein Erfolg: „I sing a Liad für Di“ hat auf YouTube mehr als 49 Millionen Aufrufe, 52 Millionen sind es auf Spotify.

Damit ist der Titel einer der meistgehörten Lieder von Andreas Gabalier. Als sein Top-Song gilt allerdings „Hulapalu“, das auf Spotity rund 126 Millionen Mal abgespielt wurde, via YouTube wurde der Song gar 178 Millionen Mal abgespielt.