Schwer betroffen von den Ereignissen des gestrigen Abends – rund um den Erdrutsch in St. Marein, bei dem ein Fünfjähriger auf tragische Weise ums Leben kam – versammelte sich am Donnerstagmorgen ein Krisenstab des Landes in der Landeswarnzentrale in Graz, um eine Bilanz der Unwetter in den vergangenen Tagen zu ziehen. „Im Namen des Landes Steiermark möchte ich der Familie des Buben unsere tiefe Anteilnahme und unser Beileid ausdrücken. Es lässt einen verzweifelt und traurig zurück, wenn ein kleines Kind sterben muss“, sagte Drexler eingangs und richtete seinen großen Dank an die Einsatzkräfte aus, die nicht nur am Mittwochabend, sondern bereits seit dem Wochenende in körperlich und mental anstrengenden Einsätzen sind. Es zeige, dass die Gesellschaft – auch in Zeiten der Gräben innerhalb der Gesellschaft – zusammenhalten kann, wenn es darauf ankommt.
Fünfjähriger stirbt nach Erdrutsch
Landeshauptmann Drexler: „Ich bitte alle, äußerst vorsichtig zu sein“
Landes-Katastrophenschutzleiter warnt vor Spaziergängen im Wald. 6,5 Millionen Euro an Landesstraßenschäden nach den Unwettern. 5 Millionen Euro werden aus dem Katastrophenfonds bereitgestellt.
© APA / Marcel Pail