Am 7. Oktober 1967 hatte sie tagsüber beim Besitzer Ernst Schweighofer in Obertiefenbach gearbeitet und ihren Lohn, 160 Schilling, bar auf die Hand bekommen. An diesem Tag ging Johanna Mauerhofer nicht gleich nach Hause. Sie suchte noch das Ortsgasthaus Almer auf. Diesmal trank sie keinen Most, sondern Bier – drei Flaschen in dreieinhalb Stunden. Daran werden sich Wochen später der Wirt und mehrere Gäste noch erinnern.
Spurlos verschwunden
Das bis heute ungelöste Rätsel um die „Mosthanni“
Eine verschwundene Taglöhnerin, ein Kleinkrimineller – und eine Witwe, die am Totenbett ihr Gewissen erleichterte: Der Fall Johanna Mauerhofer ist einer der rätselhaftesten Kriminalfälle der Oststeiermark.
© Hans Breitegger