Slalom in MadonnaKristoffersen vor Foss-Solevaag - norwegischer Doppelsieg in Madonna

Henrik Kristoffersen siegt beim Nachtslalom in Madonna dank eines fulminanten zweiten Durchgangs. Nach Durchgang eins war der Norweger noch Zwölfter. Manuel Feller verpasste als Vierter das Podium hauchdünn.

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Sebastian Foss-Solevaag war eine Klasse für sich © AP
 

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Manuel Feller haben am Dienstag im Ski-Weltcup-Slalom in Madonna di Campiglio nur zwei Hundertstelsekunden zur Wiederholung seines zweiten Platzes vom Vortag in Alta Badia gefehlt. Dem Tiroler fehlten als Viertem im 500. Slalom der Weltcupgeschichte nur 0,02 Sekunden auf das Podest und 0,35 auf den insgesamt 124. ÖSV-Sieg. Der Norweger Henrik Kristoffersen feierte vor seinem Landsmann, dem Halbzeit-Spitzenreiter Sebastian Foss-Solevaag, seinen dritten Sieg in Madonna.

"Es war ein gutes Rennen, aber die Hundertstel fuchsen mich ein bisschen, das mit dem vierten Platz habe ich schon öfter gehabt", meinte Feller im ORF-TV-Interview. "Aber ich nehme es sehr gerne an, es waren zwei Superrennen. Ich kann beruhigt in die Weihnachtspause gehen und den Flow mitnehmen", betonte der 28-Jährige. Er war schon zur Halbzeit Vierter gewesen und meisterte wie der Italiener Alex Vinatzer und Foss-Solevaag auch die im zweiten Lauf etwas schlechter werdende Piste mit Bravour.

"Es war ein gutes Rennen, aber die Hundertstel fuchsen mich ein bisschen, das mit dem vierten Platz habe ich schon öfter gehabt", meinte Feller im ORF-TV-Interview. "Aber ich nehme es sehr gerne an, es waren zwei Superrennen. Ich kann beruhigt in die Weihnachtspause gehen und den Flow mitnehmen", betonte der 28-Jährige. Er war schon zur Halbzeit Vierter gewesen und meisterte wie der Italiener Alex Vinatzer und Foss-Solevaag auch die im zweiten Lauf etwas schlechter werdende Piste mit Bravour.

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Ski Weltcup Herren: Alle Siegerpodeste der Saison 2020/21

18.10.2020, Sölden, Riesentorlauf

  1. Lucas Braathen  (NOR)
  2. Marco Odermatt (SUI)
  3. Gino Caviezel (SUI)

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APA/EXPA/JOHANN GRODER

27.11.2020, Lech, Parallelevent

  1. Alexis Pinturault (FRA)
  2. Henrik Kristoffersen (NOR)
  3. Stefan Luitz (GER)

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AP

5.12.2020, Santa Catarina, Riesentorlauf

  1. Filip Zubcic (CRO)
  2. Zan Kranjec (SLO)
  3. Marco Odermatt (SUI)

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7.12.2020, Santa Caterina, Riesentorlauf

  1. Marco Odermatt (SUI)
  2. Tommy Ford (USA)
  3. Filip Zubcic (CRO)

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12.12.2020, Val d'Isere, Super-G

  1. Mauro Caviezel (SUI)
  2. Adrian Smiseth Sejersted (NOR)
  3. Christian Walder (AUT)

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13.12.2020, Val d'Isere, Abfahrt

  1. Martin Cater (SLO)
  2. Otmar Striedinger (AUT)
  3. Urs Kryenbühl (SUI)

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18.12.2020, Gröden, SuperG

  1. Aleksander Kilde (NOR)
  2. Mauro Caviezel (SUI)
  3. Kjetil Jansrud (NOR)

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19.12.2020, Gröden, Abfahrt

  1. Aleksander Kilde (NOR)
  2. Ryan Cochrane-Siegle (CAN)
  3. Beat Feuz (SUI)

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20.12.2020, Alta Badia, RTL

  1. Alexis Pinturault (FRA)
  2. Atle Lie McGrath (NOR)
  3. Justin Murisier (SUI)

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21.12.2020, Alta Badia, Slalom

  1. Ramon Zenhäusern (SUI)
  2. Manuel Feller (AUT)
  3. Marco Schwarz (AUT)

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22.12.2020, Madonna di Campiglio, Slalom

  1. Henrik Kristoffersen (NOR)
  2. Sebastian Foss-Solevaag (NOR)
  3. Alex Vinatzer (ITA)

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AFP

28.12.2020, Bormio, Super-G

  1. Ryan Cochran-Siegle (USA)
  2. Vincent Kriechmayr (AUT)
  3. Adrian Smiseth Sejersted (NOR)

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30.12.2020, Bormio, Abfahrt

  1. Matthias Mayer (AUT)
  2. Vincent Kriechmayr (AUT)
  3. Urs Kryenbuehl (SUI)

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6.1.2021, Zagreb, Slalom

  1. Linus Strasser (GER)
  2. Manuel Feller (AUT)
  3. Marco Schwarz (AUT)

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GEPA pictures (GEPA pictures/ Matic Klansek)

8.1.2021, Adelboden, Riesentorlauf

  1. Alexis Pinturault (FRA)
  2. Filip Zubcic (CRO)
  3. Marco Odermatt (SUI)

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AFP

9.1.2021, Adelboden, Riesentorlauf

  1. Alexis Pinturault (FRA)
  2. Filip Zubcic (CRO)
  3. Loic Meillard (SUI)

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AFP

10.1.2021, Adelboden, Slalom

  1. Marco Schwarz (AUT)
  2. Linus Strasser (GER)
  3. Dave Ryding (GBR)

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16.1.2021, Flachau, Slalom

  1. Manuel Feller (AUT)
  2. Clement Noel (FRA)
  3. Marco Schwarz (AUT)

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AP

17.1.2021, Flachau, Slalom

  1. Sebastian Foss-Solevaag (NOR)
  2. Marco Schwarz (AUT)
  3. Alexis Pinurault (FRA)

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APA/BARBARA GINDL

22.1.2021, Kitzbühel, Abfahrt

  1. Beat Feuz (SUI)
  2. Matthias Mayer (AUT)
  3. Dominik Paris (ITA)

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AP

24.1.2021, Kitzbühel, Abfahrt

  1. Beat Feuz (SUI)
  2. Johan Clarey (FRA)
  3. Matthias Mayer (AUT)

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APA/HELMUT FOHRINGER

25.1.2021, Kitzbühel, Super-G

  1. Vincent Kriechmayr (AUT)
  2. Marco Odermatt (SUI)
  3. Matthias Mayer (AUT)

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AFP

26.1.2021, Schladming, Slalom

  1. Marco Schwarz (AUT)
  2. Clement Noel (FRA)
  3. Alexis Pinturault (FRA)

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AP

30.1.2021, Chamonix, Slalom

  1. Clement Noel (FRA)
  2. Ramon Zenhäusern (SUI)
  3. Marco Schwarz (AUT)

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AP

31.1.2021, Chamonix, Slalom

  1. Henrik Kristoffersen (NOR)
  2. Ramon Zenhäusern (SUI)
  3. Sandro Simonet (SUI)

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AP

5.2.2021, Garmisch-Partenkirchen, Abfahrt

  1. Dominik Paris (ITA)
  2. Beat Feuz (SUI)
  3. Matthias Mayer (AUT)


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AFP

6.2.2021, Garmisch-Partenkirchen, Super-G

  1. Vincent Kriechmayr (AUT)
  2. Matthias Mayer (AUT)
  3. Marco Odermatt (SUI)

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AFP

27.2.2021, Bansko, Riesentorlauf

  1. Filip Zubcic (CRO)
  2. Mathieu Faivre (FRA)
  3. Stefan Brennsteiner (AUT)

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AFP

28.2.2021, Bansko, Riesentorlauf

  1. Mathieu Faivre (FRA)
  2. Marco Odermatt (SUI)
  3. Alexis Pinturault (FRA)

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AFP

6.3.2021, Saalbach, Abfahrt

  1. Vincent Kriechmayr (AUT)
  2. Beat Feuz (SUI)
  3. Matthias Mayer (AUT)

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7.3.2021, Saalbach, Super G

  1. Marco Odermatt (SUI)
  2. Matthieu Bailet (FRA)
  3. Vincent Kriechmayr (AUT)

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APA/HELMUT FOHRINGER

13.3.2021, Kranjska Gora, Riesentorlauf

  1. Marco Odermatt (SUI)
  2. Loic Meillard (SUI)
  3. Stefan Brennsteiner (AUT)

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AFP
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Während der Schweizer Vortagessieger Ramon Zenhäusern im Finale vom zweiten auf den 13. Platz zurückfiel, fuhr Kristoffersen vom zwölften Platz zu seinem 18. Slalom-Weltcupsieg. Der Wahl-Salzburger dankte nach dem ersten Saisonsieg nach "schwierigen Wochen" seinem Team. "Das war einer der emotionalsten Siege meiner Karriere, ich hatte in den letzten Wochen Probleme mit dem Skifahren", meinte der 26-Jährige. Die drei Riesentorläufe seien schlecht gewesen. Auch im Trentin benötigte er eine Steigerung im Finale. "Der erste Lauf war schlecht, zu ruhig, aber der zweite war Vollgas, da war ich am Limit", erklärte Kristoffersen nach seinem 22. Weltcupsieg, dem ersten seit 28. Jänner in Schladming.

Disziplinsieger Kristoffersen führt nach dem zweiten Rennen die Slalom-Wertung zehn Punkte vor Feller an. Das ÖSV-Team hat vor dem Jahreswechsel noch in zwei Herren-Speedrennen in Bormio und bei zwei Damen-Technikbewerben am Semmering (jeweils 28./29.12.) die Chance auf den ersten Saisonsieg. Die norwegischen Männer halten nach elf Rennen schon bei vier Erfolgen.

Marco Schwarz, der sich in Alta Badia vom zehnten auf den dritten Platz verbessert hatte, gelang das diesmal nicht. Dank seines gewohnt starken Finish rettete er aber noch den neunten Rang mit 0,58 Sekunden Rückstand und war damit zweitbester Österreicher. "Es ist etwas ärgerlich, aber mit einem neunten Platz kann ich nicht unzufrieden sein", sagte der WM-Dritte von Aare 2019. "Es war eine enge Kiste." Nur 0,24 Sekunden fehlten dem Kärntner auf einen Podestplatz.

Fabio Gstrein verbesserte sich im Finale vom 23. auf den 12. Platz (+0,74 Sek.).

Kommentare (1)
heinzleh.
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Slalom

Ich freue mich sehr

dass der sympathische Kristoffersen endlich wieder gewonnen hat.