Für Spieler außerhalb der Top 100 gibt es nichts Wichtigeres, als sich für den Hauptbewerb eines Grand Slams zu qualifizieren. Nicht nur wegen des sportlichen Erfolgs, sondern auch, um den in diesen Sphären der Weltrangliste meist bescheidenen Haushalts-Etat ordentlich aufzubessern. So regnet es etwa in Wimbledon alleine für die Teilnahme an der ersten Runde 77.250 Euro Preisgeld. Eine Summe, mit der sich für viele ein großer Teil der Saisonkosten (Trainer, Flüge, Hotels) finanzieren lässt. Je weiter es bei einem Major geht, desto mehr freut sich das Konto: Für das Erreichen der zweiten Runde gibt es 115.880 Euro, ein Viertelfinal-Ticket ist gleich 468.216 Euro wert, auf den Turniersieger warten satte 3,53 Millionen Euro (alle Summen vor Steuer).