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Corona-Sorgen beim SchweizerRoger Federer: "Ich befürchte, da kommt noch mehr"

Einerseits freut es Roger Federer, in Wimbledon vor Publikum spielen zu können. Auf der anderen Seite bereiten dem Schweizer die ab heute vollen Hauptplätze Sorgen.

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Roger Federer begeistert nach wie vor die Massen © AP
 

Nach seinem Achtelfinal-Sieg gegen Lorenzo Sonego in Wimbledon hat sich Roger Federer besonders über die Unterstützung des Publikums gefreut. Nach der Partie dachte der achtmalige Wimbledon-Sieger zurück an seine Triumphe, die sich für ihn ohne Fans wie hohle Siege angefühlt hätten: "Natürlich wäre ich Wimbledon-Sieger gewesen, aber es hätte sich auf keinen Fall gleich angefühlt. Deswegen bin ich so froh darüber, dass das Publikum zurück ist. Ich hoffe, es bleibt so."

Bisher war der 39-Jährige, der im Viertelfinale auf den Polen Hubert Hurkacz trifft, aufgrund seiner Knieverletzung im vergangenen Jahr fast davon verschont geblieben, vor leeren Rängen zu spielen. Einzig sein Drittrunden-Sieg bei den diesjährigen French Open hatte ohne Publikum stattgefunden. Daher ist Federer froh, dass in London nun nach der 50-prozentigen Auslastung zu Beginn immer mehr Fans zugelassen werden. "Es hat sich, um ehrlich zu sein, fast schon angefühlt wie hundert Prozent, weil die Fans hier in Wimbledon so einen tollen Job machen, um uns so ein spezielles Gefühl zu geben", war der Schweizer voll des Lobes.

Ab heute sind in Wimbledon auf den beiden Hauptplätzen wieder die vollen Fan-Kapazitäten erlaubt - also 14.979 Zuschauer auf dem Center Court und 12.345 auf dem Court 1. Da kommen sogar bei Federer Zweifel auf - vor allem, weil in Großbritannien derzeit die Delta-Variante grassiert: "Hoffen wir, dass wir darüber weg sind. Aber ich befürchte, es kommt noch mehr – so wie es schon einmal war, nachdem wieder mehr geöffnet wurde", sagte der 39-Jährige bei einer Pressekonferenz.

Um sich vor einer möglichen Ansteckung zu schützen, versucht der 20-fache Grand-Slam-Sieger Kontakte so gut wie möglich zu vermeiden: "Ich bin sehr vorsichtig, was persönliche Kontakt angeht", sagt der Eidgenosse. "Vor allem nach dem Vorfall mit Konta. (Anm.: Die Britin musste wegen eines Corona-Kontakts in Quarantäne). So willst du nicht aus dem Turnier raus."

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