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Neo-Manager im InterviewHerwig Straka: „Dominic braucht Ecken und Kanten“

Dominic Thiems Neo-Manager Herwig Straka spricht über die Marke Thiem, Wettbewerbsverzerrung und Marcel Hirscher.

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Herwig Straka, Dominic Thiem
Herwig Straka und Dominic Thiem © APA/ROBERT JAEGER
 

Beim Auftaktmatch von Dominic Thiem ist Ex-Manager Günter Bresnik fünf Reihen hinter Ihnen gesessen.
HERWIG STRAKA: Ich weiß nicht, ob er sich da etwas Gutes getan hat, es dürfte nicht angenehm gewesen sein. Für mich hat es keinen Unterschied gemacht.

Beim Wechsel von Bresnik zu Ihnen als Thiem-Manager soll sogar ein Gang vor das Gericht im Raum gestanden sein.
Keine Trennung verläuft reibungslos. Die Gespräche zwischen Günter und mir waren aber von Respekt geprägt. Und das hat dazu beigetragen, dass es eine für alle Seiten tragbare Lösung gegeben hat. Ein Gang vor das Gericht wäre eine Option gewesen, aber die schlechteste.

Wo sehen Sie Thiem in der Weltsportart Tennis positioniert?
Sportlich gesehen hat er das Potenzial für die Top drei. Meine Aufgabe ist es, seine Persönlichkeit zu komplettieren. Also das zu ergänzen, was er auf dem Platz liefert. Dass er abseits der Courts ebenso Weltklasse ist und Ziele und Inhalte hat, für die er steht. Das ist wie bei einem Unternehmen – da hat man ein Image, und das muss man konsequent leben.

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