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Dominic Thiem Das sagt Österreichs Star vor dem Davis Cup

Dominic Thiem eröffnet heute (11 Uhr) in Graz gegen Jordan Thompson den Davis Cup gegen Australien. Österreichs Topstar spricht über den Heimvorteil, die speziellen Bälle und den Abschied vom alten Format.

TENNIS - ITF, Davis Cup, AUT vs AUS
© GEPA pictures
 

Vorhang auf für den Tennishit in der Steiermark! Dominic Thiem eröffnet heute (11 Uhr) auf dem Grazer Messegelände gegen Jordan Thompson den Davis Cup gegen Australien. Im Anschluss trifft Österreichs Nummer zwei, Dennis Novak, auf Alex de Minaur. Auf dem Spiel steht ein Ticket für die Weltgruppe – 6000 Fans sollen die ÖTV-Mannschaft zu einem Sieg über den 28-fachen Titelträger aus „Down Under“ peitschen.

Vor dem ersten Aufschlag spricht Topstar Thiem über ...

... Gegner Jordan Thompson:
„Ich bin schon ein wenig überrascht, dass nicht John Millman aufgestellt wurde, doch ist er angeblich nicht ganz gesund. Er hatte bei den US Open doch ein hartes Programm mit dem unfassbaren Sieg über Roger Federer und der guten Partie gegen Novak Djokovic. Gegen Thompson habe ich einmal bei den Australian Open 2017 gespielt und gewonnen. Er ist ein typischer Hewitt-Schützling, fightet bis zum letzten Punkt. Für einen Australier ist er aber auch ein guter Sandplatzspieler – das wird nicht einfach.“

... die Davis-Cup-Bühne:

„Für mich ist es das erste Mal, dass ich im Davis Cup vor so vielen Menschen spiele. Der Center Court ist geil, die Stimmung wird super. Ich finde, dass es generell eine offene Partie ist und deshalb der Heimvorteil die letzten Prozent für den Erfolg ausmachen können.“

... das Wetter:

„Prinzipiell ist es mir egal – auf Sand taugt es mir sowohl, wenn es bedeckt ist, aber auch, wenn es richtig heiß ist. Das Wetter soll unbeständig werden – ich hoffe für die Leute, dass alle zwei Matches durchgezogen werden können.“

... den Ballabsprung:

„Der Platz ist hart, plus die Roland-Garros-Bälle, die hoch aufspringen – die Bedingungen sind super für uns. Das haben wir uns auch im Vorfeld so gewünscht, doch hängt eben viel vom Unterbau ab. Die Bälle sind auf alle Fälle top – mit denen spielt jeder gern, weil sie einen super Touch auf dem Schläger geben.“

... die Bespannung:

„Ich bespanne immer gleich, nämlich 25 Kilo. Mir ist da egal, welches Klima vorherrscht.“

... den Druck:

„Hewitt hat im Vorfeld gesagt, dass der gesamte Druck auf mir lasten würde. Ich bin aber kein Typ, der sich von so etwas beeinflussen lässt. Ich werde einfach versuchen, mein Spiel zu spielen, und dann wird das schon passen.“

... seinen US-Open-Auftritt:

„Über die knappe Niederlage gegen Nadal war ich nicht traurig. Dass er dann gegen del Potro aufgeben musste, war wegen seines lädierten Knies keine große Überraschung. Nach dem Match gegen Nadal war bei mir überhaupt kein Loch da, sondern noch mehr Motivation, weiterzuarbeiten und möglichst viele solche Matches zu spielen. Denn das war nur noch Glück oder Pech am Ende. Ich kann mir nichts vorwerfen – den Level und die Konzentration so lange zu halten, war richtig gut. Jetzt heißt es, die Leistung von diesem Match bei jedem Turnier, das ich künftig spiele, rüberzubringen. Wenn ich es gegen Nadal fünf Stunden lang schaffe, sollte ich es eigentlich überall schaffen.“

... Graz:

„Es ist das erste Mal, dass ich hier in Graz übernachte. Ich habe zwar einmal für den GAK gespielt, bin da aber immer danach wieder nach Hause gefahren. Die Altstadt ist richtig schön – da bin ich positiv überrascht. Mit Wien ist Graz wohl die schönste Stadt in Österreich. Obwohl ich ehrlich gesagt noch nicht in vielen war.“

... Nostalgie:

„Dass der Davis Cup in Graz das letzte Mal in seiner bisherigen Form gespielt wird, tut mir nicht weh. Ich wäre gerne mit unserem Team beim nächstjährigen Finalturnier dabei, weil das angeblich genauso wird wie das ATP-Finale in London.“

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