Bei Comeback Duell Thiem gegen Nadal möglich

Dominic Thiem steigt in Monte Carlo wieder ins ATP-Geschehen ein. Freilos in Runde eins. Im Viertelfinale könnte er auf Rafael Nadal treffen.

Dominic Thiem spielt wieder auf Sand © APA/AFP/YANN COATSALIOU
 

Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem kehrt fünf Wochen nach seiner Knöchelverletzung beim Sandplatz-Klassiker in Monaco ins Turniergeschehen zurück. In Runde eins hat der als Nummer fünf gesetzte Weltranglisten-Siebente ein Freilos. Thiem hofft, an der Cote d'Azur vor allem den Fitness-Test zu bestehen und möglichst viele Matches zu bekommen. Rafael Nadal hofft auf seinen schon 11. Monte-Titel.

Thiem hatte sich Mitte März in Indian Wells den rechten Knöchel verletzt und seitdem pausiert. Sein erster Gegner im Fürstentum wird am Montag zwischen Robin Haase (NED) und dem Russen Andrej Rublew ermittelt. Schafft es der Niederösterreicher trotz seiner langen Verletzungspause beim ersten Sandplatz-Tausender des Jahres gleich bis ins Viertelfinale, würde er dort wohl auf den topgesetzten Nadal treffen.

Das Duell zwischen dem Österreicher und dem Sandplatz-König aus Spanien hatte es alleine im Vorjahr vier Mal gegeben, im Rom-Viertelfinale hatte Thiem sogar gewonnen. Damit war der Österreicher der einzige Spieler gewesen, der Nadal 2017 auf Sand besiegt hatte. Die Rivalität mit der spanischen Nummer eins ist damit eines jener Dinge, auf die sich Thiem am Beginn der europäischen Sandplatz-Saison besonders freut.

Drei Wochen auf dem Platz

Seit fast drei Wochen stehe er wieder auf dem Platz. So gesehen habe er sogar eine bessere und längere Monte-Carlo-Vorbereitung hinter sich als in den vergangenen Jahren. "Ich habe in Wien und jetzt auch hier sehr gut trainiert", versicherte er. "Ich würde sagen, dass der Fuß auf 98 Prozent ist, also fast super. Wenn ich gut spiele, kann es wieder eine große Sandplatzsaison werden", meinte Thiem am Sonntag auf einer Pressekonferenz.

Das Gute an der Pause sei gewesen, dass er neben dem Davis Cup mit Miami nur ein großes Turnier versäumt habe. "Das war letztlich auch Glück im Unglück." Angst oder eine gewisse Unsicherheit vor der Rückkehr verspüre er keine, versicherte Thiem. "Das Schlimmste, was passieren kann ist, dass ich im Ranking zurückfalle. Ich hoffe aber schon, dass ich eine gewisse Punkteanzahl verteidigen kann. So weit vorne zu stehen, hat ja einige Privilegien. Deshalb hoffe ich, dass ich die gute Phase vom Vorjahr wiederholen kann."

 

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Kommentare (1)

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So wie Thiem seit einem Jahr spielt wird er vermutlich

nicht mal die zweite Runde überstehen.
Thiem ist in einem Alter wo bereits die nächste Generation auf die Tube drückt - er selbst ist in seinen Leistungen im letzten Jahr mehr und mehr unbeständig geworden.

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