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Europaspiele

Nachträglich Gold für Österreich

Durch Doping-Disqualifikation eines Hammerwerfers erbt Österreichs Leichtathletik-Team die Goldmedaille bei den Europaspielen von Baku.

Nachträglich gab es Gold für Günther Matzinger & Co. © APA/EPA/ROBERT GHEMENT
 

Österreichs Leichtathletik-Nationalteam erbt für seinen Auftritt bei den Europaspielen in Baku die Goldmedaille. Die ÖLV-Equipe war im Juni in diesem Teambewerb nur um einen halben Punkt von der Slowakei auf den Silberrang verwiesen worden. Durch eine dopingbedingte Disqualifikation eines Hammerwerfers aus Aserbaidschan gibt es nun einen Zähler mehr  für Österreich.

ÖLV-Sportdirektor Hannes Gruber bestätigte am Montag, dass von der Dopingsperre des Athleten durch den Weltverband (IAAF) angefangen alle Fakten auf dem Tisch liegen würden. Beim Europäischen Verband (EAA) hat der ÖLV beantragt, Silber- und Goldmedaille mit der Slowakei unkompliziert auszutauschen. Es hatte nur Medaillen für das Team gegeben, nicht für jeden einzelnen Aktiven.

Österreichs Bilanz bei den Europaspielen in der aserbaidschanischen Hauptstadt verbessert sich damit auf drei Gold-, sechs Silber und vier Bronze-Medaillen. Die anderen beiden Titel für die ÖOC-Equipe hatten die Schwimmer Caroline Pilhatsch und Sebastian Steffan geholt.

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