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Basketball

Kapfenberg - Wels: Wenn der Sohn gegen den Vater spielt

Vater-Sohn-Duell heute in Kapfenberg: Marck Coffin gegen Wels-Trainer Mike Coffin. Fürstenfeld verlor bei Gmunden.

„Ich bin dein Vater.“ Mike Coffin (am Plakat) und Marck Coffin
„Ich bin dein Vater.“ Mike Coffin (am Plakat) und Marck Coffin © GEPA pictures
 

Der Basketballhit sorgt schon sportlich für großes Knistern: Kapfenberg ist im Aufwind, hat Tabellenführer Gmunden gestürzt, Meister Oberwart geschlagen und nimmt sich heute Vizemeister Wels vor (19 Uhr).

Doch da ist auch die persönliche Ebene. Zum ersten Mal gibt es in Kapfenberg das große Vater-Sohn-Duell. Kapfenberg-Kapitän Marck Coffin (25) gegen seinen Vater Mike Coffin (46), Kapfenberg-Legende und Wels-Trainer. „Wir schreiben uns fast täglich und machen Witze über Stärken und Schwächen“, sagt Marck. Vor dem Spiel gibt es ein gemeinsames Mittagessen. „Marck will für mich kochen“, verrät Mike, der neun Jahre lang das Gesicht der erfolgreichsten Zeit mit vier Meistertiteln war und überdimensional am Plakat in der Halle hängt.
Von einem „Duell“ wollen die beiden aber nichts wissen. „Ich will das auf einem professionellen Level lösen. Mein Job ist, das Spiel mit Wels zu gewinnen. Wie das ist, wenn ich in der Halle stehe, kann ich nicht sagen“, sagt Mike Coffin. Wie immer als Teil der Bulls-Familie auch dabei: Tochter Mychael und Ex-Frau Cyndi.

In Wels verlor Kapfenberg

Ist da der Druck sehr hoch? „Ich glaube nicht, dass ich nervöser bin“, meint Marck, „aber die Stimmung wird sicher besonders sein.“ Einmal gab es die Begegnung heuer schon, in Wels verlor Kapfenberg 57:72. „Damals haben wir furchtbar gespielt, aber jetzt wissen wir, wer wir sind“, meint der Bulls-Kapitän selbstbewusst. Es wird knistern.

Niederlage für Fürstenfeld

In der Mittwochpartie verlor Fürstenfeld in Gmunden mit 68:73 (34:38). Die Oststeirer waren mit den Swans zwar die gesamte Partie über auf Augenhöhe, konnten aber nicht entscheidend die Oberhand gewinnen. Bester Panther-Werfer: Marko Car (21). 

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